Paragraph 175
Dokumentarfilm über Schicksal und Leiden Homosexueller, die ab 1935, nach Verschärfung des Paragraphen 175 durch die Nazis, in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Stellvertretend für die 15.000 Deportierten berichten sechs Menschen, die nie offiziell als Nazi-Opfer anerkannt wurden, von ihrem Leid. Dabei weitet sich der Film zu einer Geschichte der Ächtung, innerhalb der Homophobie ebenso thematisiert wird wie die Homosexualität in den Nazi-Führungskadern, die durch konkrete Beispiele und das Männerbündische der verschiedenen Organisationen als stets latent vorhanden thematisiert wird (film-dienst).
- Anbieter
- Salzgeber & Co. Medien (Berlin)
- Jahr
- 1999
- Dauer
- ca. 81 min sw+f
- Zielgruppe
- Q; A(9-13); J(16-18)
- Schlagworte
- Dokumentarfilm, Drittes Reich (1933 - 1945), Homosexualität, Konzentrationslager, Nationalsozialismus, Nationalsozialistische Rassenhygiene, Politische Verfolgung, Zeitzeuge
Sachgebiete
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