Schlüssel, Schloss und Sicherheit
Die Zellentüren in der Strafanstalt Lenzburg werden nach wie vor mit einem großen mechanischen Schlüssel zugesperrt. Bei der Firma Kaba in Wetzikon errechnen und produzieren Spezialisten täglich Tausende neuer Schlösser und Zylinder - mechanische Schließsysteme gehören nach wie vor zum Kerngeschäft der weltweit tätigen Holding. Oft wird heute allerdings die Mechanik mit Elektronik kombiniert: Moderne Schlüssel ermöglichen eine umfassende Zutrittsüberwachung, können für die Zeiterfassung in Betrieben eingesetzt werden, oder als Zahlungsmittel in der Kantine. Türen öffnen ohne Schlüssel, Geld abheben ohne Codes oder Kreditkarten - dies ist die Vision der Genfer Firma Sensometrix, die mit ihrer Entwicklung den Weltmarkt erobern will: Mit einem simplen Scannen der Handvenen soll der Mensch künftig zu seinem eigenen Schlüssel werden.Zusatzmaterial: Marcel Ruf, Direktor Justizvollzugsanstalt Lenzburg (ca. 7 min); Christian Harder, Sicherheitsbeauftragter Justizvollzugsanstalt Lenzburg (ca. 3 min); Philippe Spühler, Direktor Business Development Unisys Schweiz (ca. 4 min); Nicolas Rebetez, CEO Sensometrix SA Genf (französisch,ca. 6 min); Notöffnungen (ca. 2 min).
- Anbieter
- Format NZZ (Zürich)
- Jahr
- 2010
- Dauer
- ca. 32 min f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Sicherheitstechnik, Strafvollzug, Zahlungsverkehr
Sachgebiete
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