Hongkong und Taiwan
Seit Mai 2019 erschüttern Demonstrationen und Unruhen die einst so stabile Weltstadt Hongkong. Vor allem junge Hongkonger verlangen mehr demokratische Rechte. Immer mehr Einwohner Hongkongs gehen auf Distanz zur Volksrepublik China und eine Minderheit der Demonstranten provoziert China gar mit der Forderung nach Unabhängigkeit. Die wohl liberalste Gesellschaftsordnung in ganz Asien genießen die 23 Millionen Bürger Taiwans. In den Augen Pekings ist Taiwan allerdings nur eine abtrünnige Provinz, die notfalls auch unter Waffengewalt mit dem Festland wiedervereinigt werden muss. Doch die Taiwanesen wollen weder ihre demokratischen Errungenschaften noch ihre Identität verlieren und bei den Wahlen am 11. Januar 2020 erzielte die China-kritische Präsidentin Tsai Ing-wen einen deutlichen Sieg. Dazu hat nicht zuletzt Pekings kompromisslose Haltung im Konflikt um Hongkong beigetragen. Ein NZZ Format über den Kampf um die Demokratie in Taiwan und Hongkong.
- Anbieter
- Format NZZ (Zürich)
- Jahr
- 2019
- Dauer
- ca. 29 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- China (Volksrepublik), Demokratie, Demonstration, Diktatur, Freiheit, Hongkong, Menschenrechte, Politischer Konflikt, Taiwan, Unterdrückung
Sachgebiete
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