Die Indianer von Pine Ridge
Das Indianerreservat Pine Ridge im Bundesstaat South Dakota zählt zu den ärmsten Gegenden Amerikas. Hier leben zwischen 15000 und 40000 Menschen vom Stamm der Lakota Sioux, wie viele genau, weiss man nicht. Die Umstände sind oft prekär, denn nebst überwältigender Natur und endloser Weite gibt es hier nicht viel, vor allem keine Arbeit. Dafür sind Kriminalität, Gewalt und Drogen allgegenwärtig. Die schwierige Gegenwart der Indianer in den USA wurzelt in ihrer von Unterdrückung und Gewalt gezeichneten Vergangenheit, die sich wie ein Trauma über ein ganzes Volk gelegt hat. Dennoch gibt es innerhalb der indianischen Gesellschaft durchaus auch Stimmen, die das Verhalten der eigenen Stammesmitglieder kritisch betrachten. Und aller Widrigkeiten zum Trotz suchen immer mehr Menschen auch nach Wegen den Kreislauf der Armut und Abhängigkeit zu durchbrechen und die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen zu verbessern. Ein Film über ein Volk, das sich am Rande der Gesellschaft einen Weg in eine bessere Zukunft sucht.
- Anbieter
- Format NZZ (Zürich)
- Jahr
- 2019
- Dauer
- ca. 29 min f
- Zielgruppe
- A(7-13); J(16-18); Q; SO
- Schlagworte
- Armut, Dokumentarfilm, Indianer (Mittel-/Südamerika), Lebensbedingung, Vergangenheitsbewältigung
Sachgebiete
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