Biblische Geschichten erzählt mit Egli-Figuren II
DAS GLEICHNIS VOM VERLORENEN SOHN (07:30 min): Ein Mann hat zwei Söhne. Der Jüngere bittet seinen Vater um sein Erbteil. Er zieht fort und verprasst das viele Geld. Zum Bettler herabgesunken verdingt er sich als Schweinehirte und hungert dabei so sehr, dass er sich voller Reue nach dem Hof seines Vaters zurücksehnt. Er beschließt, dem Vater seine Sünde zu bekennen und ihn um eine Stelle als Knecht zu bitten. Als er nach Hause zurückkehrt, ist der Vater so froh über die Rückkehr seines Sohnes, dass er ihn kaum ausreden lässt und sofort wieder bei sich aufnimmt. Er kleidet ihn festlich ein, schenkt ihm einen goldenen Ring und veranstaltet ein großes Fest. Als sich der ältere Sohn, der dem Vater die ganze Zeit über treu gedient hat, über das Verhalten des Vaters beklagt, entgegnet ihm dieser: "Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern, denn dein Bruder war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wieder bei uns." DAS GLEICHNIS VOM GROSSEN FESTMAHL (06:00 min): Ein Mann schickt seinen Knecht los, um Gäste zu einem großen Festmahl in seinem Haus einzuladen. Keiner der Gäste hat jedoch Zeit. Einer muss seinen Acker bestellen, ein anderer sich um seine Ochsen kümmern und ein dritter hat gerade eben erst geheiratet. Als der Mann dies hört, ist seine Enttäuschung groß. Er schickt seinen Knecht erneut los, um alle Armen, Krüppel, Lahmen und Blinden einzuladen. Und sie kommen alle. So erzählt Jesus vom großen Festmahl. Seine Zuhörer verstehen: Genauso lädt Gott ein, sich auf seine Liebe zu verlassen. Gottes Reich kommt! Er hat ein Fest bereitet, bei dem jeder und jede willkommen ist. JESUS HEILT DEN GELÄHMTEN (07:30 min): In der Stadt Kapernaum lebt ein Mann, der seit vielen Jahren gelähmt ist. Als Jesus in die Stadt kommt schleppen seine Freunde ihn zu dem Haus, in dem Jesus sich aufhält. Davor sind viele kranke Menschen, die sich alle in das Haus drängen. Die Freunde sehen keine Chance, Jesus näher zu kommen. Da entdecken sie eine Treppe, die auf das Haus führt. Dorthin tragen sie ihren gelähmten Freund. Sie decken das Dach ab, knüpfen Seile an die Matte und lassen ihn langsam hinab. Der Kranke ist unten angekommen und Jesus sagt: "Mein Sohn, alle deine Sünden sind dir vergeben." Einige Gelehrte murmelten empört: "Unerhört! Nur Gott kann Sünden vergeben. Bildet sich dieser Jesus etwas ein, Gott zu sein?" Jesus wendet sich an die Gelehrten: "Was ist dem Gelähmten wohl leichter zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben - oder: Nimm deine Bahre und gehe? Aber ihr sollt wissen, dass Gott mir die Macht gegeben hat, all dies zu tun." Jesus wendet sich zu dem Gelähmten: "Steh auf, nimm deine Matte und gehe nach Hause!" Der Mann steht auf und bahnt sich einen Weg durch die Menschenmenge. Die Leute sind fassungslos: "so etwas habe ich noch nie gesehen!" "Das ist ja erstaunlich!" "Ein Wunder ist geschehen!"
- Anbieter
- My Way Film (Göppingen)
- Jahr
- 2019
- Dauer
- ca. 21 min f
- Zielgruppe
- A(1-4); E(5-6); J(6-10); SO
- Schlagworte
- Bibel, Biblische Erzählung, Gleichnis (Erzählung), Jesus Christus, Neues Testament, Puppentrickfilm, Trickfilm (allgemein)
Sachgebiete
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