Nachlass
Fünf Nachfahren von NS-Tätern und zwei von Holocaust-Überlebenden erzählen in analytisch-ruhigen Gesprächen über ihr emotional wie kognitiv komplexes Dasein als Nachgeborene. Der formal strenge, ebenso puristische wie assoziative Dokumentarfilm sieht ihnen in langen, einen genauen Blick fordernden Einstellungen beim Erinnern, Denken und sich Offenbaren zu. Unterlegt sind die Gespräche mit Bildern aus der Berliner "Topographie des Terrors"-Ausstellung oder der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Durch die Montage treten Querverbindungen hervor, die das Erinnern der NS-Verbrechen als bleibende öffentliche Aufgabe sichtbar machen. (filmdienst.de)Zusatzmaterial: Pädagogisches Begleitmaterial.
- Anbieter
- Christoph Hübner Filmproduktion (Witten)
- Jahr
- 2017
- Dauer
- ca. 108 min sw+f
- Zielgruppe
- J(14-18); Q; A(9-13); SO
- Schlagworte
- Dokumentarfilm, Judenverfolgung, Nationalsozialismus, Vergangenheitsbewältigung
Sachgebiete
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