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Über den kleinen Unterschied oder Ich bin Ich

Cover: Über den kleinen Unterschied oder Ich bin Ich

Vor allem während der Pubertät kann durch Störungen in der Entwicklung z.B. der Geschlechtsidentität Suchtverhalten entstehen. Der Film versucht geschlechtstypisches Verhalten zu hinterfragen und anhand von Beispielen Zusammenhänge mit pubertätstypischen Suchtformen herzustellen. Sonja fühlt sich oftmals nur noch alleine und hässlich. Sie muss sich gegen die sexuelle Anmache eines Klassenkameraden wehren, der erzählt, wie er sich durch Gewalt-Filme die Illusion von Stärke verschafft. Eine magersüchtige junge Frau und René, abhängig von Haschisch, demonstrieren die Funktion ihrer Sucht, die ihnen - scheinbar - kurzfristig Bedürfnisbefriedigung verschafft. Am Beispiel Julias wird gezeigt, dass der Körper oft auf seine Weise mit dem ungelösten Problem der Ich-Findung umgeht, der man sehr schwer entgegensteuern kann. Julia bringt es nicht fertig, sich so wie sie ist, zu akzeptieren, sie entwickelt kein Selbstwertgefühl. Die Folge ist ein Wechsel zwischen ungeheurer Fresssucht und dem Bedürfnis sich pausenlos zu übergeben. Einen Ausweg aus diesen beiden Extremhaltungen gibt es nicht.Zusatzmaterial: Begleitheft.

Anbieter
AG Medien (Freising)
Jahr
2008
Dauer
ca. 18 min f
Zielgruppe
A(7-10); J(14)
Schlagworte
Pubertät, Suchtprävention

Sachgebiete

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