Gibsy
Johann Rukeli Trollmann ist Boxer aus Leib und Seele und galt als Muhammad Ali der 20er und 30er Jahre. Die Art, wie er im Ring auf und ab tänzelt und dabei elegant seine Gegner besiegt, macht ihn heute noch zu einer Legende. Dabei ist Trollmann gleichzeitig immer auch ein tragischer Held gewesen. Als er im Jahr 1933 die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht gewinnt, wird sie ihm später wieder aberkannt, da Trollmann und seine Familie Zigeuner sind. Aus Protest pudert Johann Rukeli Trollmann bei seinem nächsten Kampf sein Gesicht und seine Haare weiß, um die Vorstellung der Arier zu kritisieren. Trollmann sah dies als seine letzte Chance, in Würde den Ring zu verlassen, da er wusste, dass er als Boxer im zukünftigen nationalsozialistischen Deutschland keine Aufstiegschancen mehr hatte. Eine mutige Aktion, die Trollmann ins KZ bringt.Zusatzmaterial: Pädagogische Materialien.
- Anbieter
- NDR (Hamburg), Pinguin Studios (Bremen)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 89 min sw+f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Biografie, Dokumentarfilm, Nationalsozialismus
Sachgebiete
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