Weibliche und männliche Wege in die Sucht
Der Film gibt einen Überblick über Zusammenhänge von geschlechtsspezifischer Sozialisation und (Sucht-)Abhängigkeit. Ergänzt werden die Beobachtungen durch Stellungnahmen von Therapeuten und Betroffenen. Eine junge Fixerin erzählt von ihren Freunden und Eltern: Was sind Suchtkreisläufe? Warum können die einen aufhören und die anderen nicht, auch wenn es ihnen - nach dem Aufwachen - immer schlechter dabei geht? Woher kommt diese Selbstaggression. Die Therapeutin berichtet von immer freundlichen Mädchen, die meist heimlich damit beginnen, ihre Bedürfnisse mit Suchtmitteln zu erfüllen. Der Therapeut schildert "liebevolle" Eltern, deren Töchter dann durch Magersucht versuchen, sich endlich Raum für Selbständigkeit zu schaffen - deren Söhne bei jedem Frust eine Pille just for fun schlucken. (Deutschland 1996)Begleitmaterial: Begleitheft mit Inhaltsangabe.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2008
- Dauer
- ca. 18 min f
- Zielgruppe
- A(10-13); J(16-18); Q
- Schlagworte
- Pubertät, Sozialisation, Sucht (allgemein)
Sachgebiete
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