Flucht, Teil 2: Bombenalarm: Zwischen den Fronten
1945. Gusti Faltor, heute 65, damals 14 Jahre alt, erinnert sich: Als am 12. März 1945 ein großer Fliegeralarm die Insel Usedom erschüttert, retten sich Gusti, die Mutter und die sechsjährige Schwester in den Laufgraben, ein Erdloch, bedeckt mit Holzplanken und Gras. Todesangst und Erschütterungen durch Bombendetonationen lassen sie glauben, dass wir da unten sterben müssen. Als der Angriff beendet ist und die Menschen das Erdloch verlassen sieht Gusti sieht Leichen, zerfetzte Pferde, Tote auf den Bäumen, überall. Die Stadt steht in Flammen, die Versorgung ist zusammengebrochen, hier können sie nicht bleiben. 1,5 Millionen Flüchtlinge blieben verschollen. Die Erinnerung an die langen tödlichen Bombennächte von 1945 erschüttert Gusti Faltor heute noch. Dann der überfüllte Flüchtlingszug: wer starb, wurde aus dem Fenster geworfen.Zusatzmaterial: Begleitheft.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2000
- Dauer
- ca. 20 min sw+f
- Zielgruppe
- A(9-13)
- Schlagworte
- Drittes Reich (1933 - 1945), Flüchtling, Zeitzeuge, Zweiter Weltkrieg
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.