Igitt, eine Kakerlake
Tagsüber fallen Schaben nicht groß auf. Nachts geht dann die heimische Küchenschabe (Blattella germanica) auf Nahrungssuche. Wenn sich ein Männchen unter dem Dielenboden mit einem Weibchen paart, ist die Invasion schon einen Monat später kaum mehr zu stoppen: aus jedem Eipaket schlüpfen durchschnittlich 36 neue winzige Larven. Mangelhafte Hygiene ist meist die Ursache von "Schabenbefall", wie der Experte Prof. Thomas Löscher vom zoologischen Institut der Uni München erklärt, kaum gefährlich als Krankheitsüberträger so transportieren sie doch aus Kot und Abwasser Keime, Bakterien, die unter Umständen kleine Epidemien auslösen können. Allesfresser sind die Schaben, zeigt die Kamera, sogar Schimmelfäden finden sie lecker. Wir beobachten ihre Larven, nur wenige Millimeter lang, die sich bis sie ausgewachsen sind 6mal häuten müssen. Hemimetabol nennt man diese Insekten, die sich ohne Puppenstadium entwickeln.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 1996
- Dauer
- ca. 12 min f
- Zielgruppe
- A(5-10)
- Schlagworte
- Insekten, Schaben, Schädling
Sachgebiete
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