Leben in der Erde
Ein empfindsames ökologisches Gefüge mit Raubmilben, Modermilben, Springschwänzen, Asseln, Regenwürmern, Fliegenlarven, Hundertfüßlern, Schimmelpilzen, Kartoffelschalen und alten Kaffeefiltern. Es wird deutlich gemacht, dass viele Kompostbewohner an das Leben in der Dunkelheit vollkommen angepasst sind: Sie sind blind oder extrem lichtempfindlich und besitzen keinerlei Färbung. Bakterien und Schimmelpilze überziehen die Pflanzenreste mit ihrem Geflecht. Sie dienen verschiedenen Insekten wie z.B. der Modermilbe als Nahrung. Kompost entsteht durch die Zersetzung organischer Abfälle. Hierzu eignen sich Küchenabfälle wie z.B. Gemüsereste, Eierschalen und Kaffeefilter, weniger aber die Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten, da diese in der Regel mit Pestiziden behandelt sind. Außerdem sind natürlich Gras- und andere Pflanzenreste aus dem Garten geeignet. Durch den Zersetzungsprozess wird Wärme bis über 60 Grad Celsius frei. Dies vollzieht sich normalerweise geruchlos, sofern der Kompost ausreichend belüftet wird.Zusatzmaterial: Begleitheft mit Inhaltsangabe.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2005
- Dauer
- ca. 20 min f
- Zielgruppe
- A(7-13); BB; Q
- Schlagworte
- Bakterien, Bodenkunde, Garten, Kompost, Müllverwertung, Schimmelpilze
Sachgebiete
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