Vom Bronzeguss zum Glockenton
Handwerksmeister Perner zeigt in seiner Glockengießerei, was Handwerk seit Jahrhunderten prägt: das Zusammenwirken von Tradition, Kunstfertigkeit und wirtschaftlichem Fleiß: der Bronzeguss einer 600 kg schweren Kirchenglocke - gestimmt auf den Ton. Meister Perner beschreibt, was Ton und Klangqualität der neuen Glocke bestimmt. Aus einer dreiteiligen Form - von innen nach außen - bauen die Handwerker das Glockenmodell für den Bronzeguss - zuerst. aus Ziegeln und Lehm den Glockenkern, dann, nach dem Muster einer Schablone mit immer feinerem Lehm die "falsche Glocke" geformt und abgedeckt vom dicken Lehmmantel. Dann beginnt der aufregende Tag des Glockengusses, aus Kupfer und Zinn, im mächtigen Holzofen bei über 1000 Grad geschmolzen, gießt Meister Perner mit seiner Mannschaft Glocken für die Kirchen der ganzen Welt. Meister Perner prüft zuletzt den neuen Glockenton a 1 - 5 Hauptfrequenzen formen im ganzen den Glockenklang - dann A 0, die Unteroktave - die Prim, die Terz, die Quint - dann die Oberoktave, im so genannten Mixturbereich bilden noch zahlreiche Zwischen- und Untertöne die Klangfarbe der neuen Glocke.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2008
- Dauer
- ca. 16 min f
- Zielgruppe
- A(8-10)
- Schlagworte
- Bronzeplastik, Gießerei, Glockengießerei, Handwerk, Klang
Sachgebiete
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