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Samoa-Queens

Cover: Samoa-Queens

Sie tragen üppig wallende Baströcke und Bikinis aus Kokosnussschalen. Im Haar stecken opulente Blütengestecke, und für Fremde scheinen sie die schönsten Frauen der Südseeinsel Samoa zu sein. Doch geboren wurden sie als Männer. Sie sind Fa'afafine: Männer, die als Frauen leben. Gibt es in einer Familie zu wenig Mädchen, die bei der Hausarbeit helfen, erzieht man einen Jungen als Mädchen. Diese soziale Umwandlung der Geschlechter hält meist ein Leben lang: Weibliche Männer sind Teil der traditionellen Kultur Polynesiens und gesellschaftlich akzeptiert. Im christlichen Samoa bewegen sich die Fa'afafine in einem Spannungsfeld von religiösen Geboten, westlichem Rollenbild und den alten Traditionen Samoas. Als homosexuell gelten sie nicht - eine Fa'afafine fühlt und begreift sich als Frau und ihre Beziehung zu Männern gilt als heterosexuell.

Anbieter
MedienKontor FFP (Berlin)
Jahr
1999
Dauer
ca. 26 min f
Zielgruppe
A(9-13); Q
Schlagworte
Erziehung, Geschlechterrolle, Insel, Kultur, Polynesien, Tradition

Sachgebiete

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