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Timbuktu

Cover: Timbuktu

Timbuktu - Hunderte von Forschern versuchten vergeblich, diesen angeblich märchenhaft reichen Ort in der Wüste von Mali zu erreichen. Heute werden die Bewohner bedroht von politischen Unruhen und dem unaufhaltsamen Vorrücken der Sahara. Anfang des 12. Jahrhunderts war Timbuktu lediglich ein Rastplatz der Tuareg-Nomaden. 100 Jahre später war aus dem Camp eine Stadt geworden - ein Knotenpunkt der wichtigsten Karawanenrouten des Mittelalters. Über 120.000 Menschen lebten hier, darunter allein 20.000 Studenten, die sich in der Universität und den Koranschulen der Lehre Allahs, den Natur- und Geisteswissenschaften widmeten. Heute hat Timbuktu unter 30.000 Einwohner. Jedes Jahr rückt die Sahara um zehn bis 20 Meter vor. Die Bewohner legen einen Schutzwall aus vier Millionen Bäumen und Sträuchern um die Stadt an. Die größte Sorge der Menschen von Timbuktu ist, dass die Regierung von Mali ihre Stadt bereits abgeschrieben hat. Die Reportage besucht die Bewohner Timbuktus - einer Stadt, die einst ein strahlender Mythos war und heute um ihr Überleben kämpft.

Anbieter
arte (Straßburg), MedienKontor FFP (Berlin)
Jahr
2001
Dauer
ca. 26 min f
Zielgruppe
Q; A(7-13)
Schlagworte
Dokumentarfilm, Karawane, Lebensbedingung, Mali, Oase, Stadtentwicklung, Tuareg

Sachgebiete

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