Apnoe - Taucher im Tiefenrausch
Lange hieß es, dass der Mensch nicht tiefer als 30 Meter ohne Atemgerät tauchen kann. Eine neue Generation von Freitauchern hat die Grenzen deutlich überschritten. Die Extremsportler gehen ohne Atemgeräte unter Wasser. Sie nennen sich Apnoe-Taucher (apnoe: "ohne Luft"). Der Apnoe-Taucher Sven Penszuk will mit 42 Metern seinen persönlichen Tiefenrekord brechen. In 30 Metern Tiefe wird die Lunge durch den Wasserdruck so komprimiert, dass ihr kleinstmögliches Volumen erreicht ist. Der Unterdruck, der entsteht, zieht übermäßig viel Blut in die Lungenbläschen. Nur so können die Apnoe-Taucher überleben: Würde das Blut nicht die Lungenbläschen aufblähen, könnte die Lunge dem Außendruck nicht standhalten und würde platzen. Penszuks großes Vorbild ist der Kubaner Pipin Ferreras. Der "Fish-Man" rast einsam auf einem bleibeschwerten Tauchschlitten in lebensgefährliche Tiefen. Mit 165 Metern will Ferreras den nächsten Rekord aufstellen. Und eines Tages - davon ist er überzeugt - wird er die magische 200-Meter-Grenze überschreiten. Die Reportage begleitet die Apnoe-Taucher in die Einsamkeit des Ozeans.
- Anbieter
- Studio Hamburg Enterprises (Hamburg)
- Jahr
- 1999
- Dauer
- ca. 26 min f
- Zielgruppe
- A(7-13); Q
- Schlagworte
- Atmung, Dokumentarfilm, Extremsport, Krankheit, Tauchen
Sachgebiete
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