Chemie der Traurigkeit
Depression ist eine Volkskrankheit: Jeder fünfte Mensch erleidet einmal in seinem Leben eine schwere und länger anhaltende Depression. Aber nur bei jedem zweiten Depressiven wird die Krankheit erkannt, bei jedem vierten behandelt. Von dem hohen jährlichen Betrag, den die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems kostet, geht ein großer Teil auf das Konto von Depressionen und Angstzuständen. Einem Forscherteam des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie gelang die Entwicklung eines völlig neuartigen Antidepressivums. Es wurde ein Zusammenhang zwischen der Entgleisung des Stresshormonsystems und schweren Depressionen nachgewiesen. Das neue Medikament soll Angst- und Stressgefühle fast bis auf Null reduzieren. Dabei wirkt der Stoff angeblich schneller als die handelsüblichen Medikamente und soll weder müde noch süchtig machen. Derzeit wird das Novum erstmals an freiwilligen Testpersonen ausprobiert.
- Anbieter
- Studio Hamburg Enterprises (Hamburg)
- Jahr
- 1999
- Dauer
- ca. 26 min f
- Zielgruppe
- Q; A(9-13)
- Schlagworte
- Arzneimittel, Depression (Psyche), Dokumentarfilm, Forschung, Psychische Krankheit, Stress
Sachgebiete
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