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Countdown ins Desaster

Cover: Countdown ins Desaster

1990 war ein bedeutendes Jahr für die NASA. Nach 20 Jahren Forschung und Investitionen von 3,6 Milliarden Mark wurde das Hubble–Weltraum–Teleskop ins All befördert. Das Teleskop sollte der Menschheit einen besseren Blick in die unendlichen Weiten des Weltraums ermöglichen. Doch die Aufnahmen waren unscharf. Das Prestigeobjekt der NASA, das nach der Challenger–Katastrophe ihr angekratztes Image aufpolieren sollte, wurde zum Fiasko. Aber wo lag der Fehler? Die beauftragten Konstruktionsfirmen hatten viel zu niedrige Kosten für das Hubble–Projekt einkalkuliert. Der NASA war das nur recht gewesen, denn zum wahren Preis wäre das Projekt vom Kongress nicht genehmigt worden. Die Konstrukteure schliffen das Auge des Teleskops – einen Parabolspiegel mit 2,4 Metern Durchmesser – um zwei tausendstel Millimeter zu stark ab. Der Konstruktionsfehler wurde später zwar im Labor entdeckt, aber Perkin–Elmer vertuschte den Irrtum und manipulierte alle nachfolgenden Tests. War die NASA ihrer Rolle als Auftraggeber gerecht geworden oder hätte sie diese Verkettung unglücklicher Umstände verhindern können?

Anbieter
Studio Hamburg Enterprises (Hamburg)
Jahr
1999
Dauer
ca. 26 min f
Zielgruppe
A(9-13); Q
Schlagworte
Dokumentarfilm, Forschung, Kosmonautik (Weltraumfahrt), Satellit, Teleskop, Weltall

Sachgebiete

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