Symbiosen der Mohnblume
Die rote Blüte des Klatschmohns ist im Mai und im Juni oftmals in Kornfeldern zu finden. Der Film erklärt ihren Aufbau rund um die Kapselfrucht und zeigt, wie die Pflanze nach der kurzen Blütezeit von nur zwei bis drei Tagen reift und trocknet, sodass der harte Stängel vom Wind geschüttelt wird und die Mohnsamen durch kleine Öffnungen aus der Kapsel geschleudert werden. Mit der Mohn-Mauerbiene lebt der Klatschmohn in einem symbiotischen Verhältnis: Das Insekt bestäubt die Pflanzen mit dem verschwenderisch vorhandenen Pollen und füttert auch seinen Nachwuchs damit. Die Biene gräbt eine Bruthöhle in den Boden, legt ihr Ei hinein, sammelt Nektar und Pollen als Futter an und hält den Gang durch Mohnblütenblätter stabil, bis sie ihn schließlich verschließt. Die Larve schlüpft und wächst fressend heran.
- Anbieter
- JPP Medien (Köln)
- Jahr
- 2014
- Dauer
- ca. 6 min f
- Zielgruppe
- A(5-10)
- Schlagworte
- Blüte, Blütenpflanzen, Klatschmohn, Pflanzenbau, Symbiose
Sachgebiete
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