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Monsterlachse

Cover: Monsterlachse

Bei der Zucht der transgenen Lachse ist es unvermeidlich, dass einige in die freie Natur entweichen, was fatale Folgen für die Population der wilden Fische haben würde. Während "normale" atlantische Lachse rund drei Jahre zur Schlachtreife brauchen, sind die transgenen Tiere nicht nur größer sondern auch früher geschlechtsreif, so können sie ihre natürlichen Artgenossen "ausstechen". Gelangen nur 60 gentechnisch veränderte Lachse in die freie Wildbahn, könnte dies eine natürliche Population von 60.000 Lachsen in weniger als 40 Fischgenerationen auslöschen. Weder AquaBounty Technologies noch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA haben unabhängige Wissenschaftler mit der Erforschung der Folgen auf die Gesundheit des Menschen, die Umwelt und die Tierpopulation beauftragt. Genlachse stehen kurz vor der Genehmigung. Sie wären die ersten gentechnisch veränderten Fische, die kommerziell genutzt werden und als Lebensmittel in den Handel kommen, Karpfen und Tilapia sollen folgen. Die Konsumenten werden nicht gefragt sondern wir und unsere Natur werden einem riesigen Versuch ausgesetzt. Mögliche Folgen, die Gentechnik auf Menschen, Tiere und Pflanzen hat sind unumkehrbar!

Anbieter
DENKmal-Film Verhaag (München)
Jahr
2010
Dauer
ca. 35 min f
Zielgruppe
A(9-13)
Schlagworte
Biochemie, Biodiversität, Dokumentarfilm, Gentechnologie, Lachse

Sachgebiete

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