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Kein Knopf im Kopf

Cover: Kein Knopf im Kopf

Alex versucht mit ihrer Arbeit beim Junkie Bund einen beruflichen Neueinstieg zu starten. Ihre Familie und ihre Betreuerin stehen dieser Arbeit skeptisch gegenüber, da sie durch die Nähe zur Szene ihr Cleanbleiben gefährdet sehen. Sie erzählt von ihrem alkoholabhängigen Vater, ihrem drogenabhängigen Ex-Freund und ihrer Therapieverweigerung. Sucht ist für sie keine Krankheit, sie will es daher ohne Therapie schaffen. Während der Dreharbeiten stirbt sie bei einem Rückfall an einer Überdosis. Christian ist seit neun Monaten clean und möchte jetzt seine durch die Sucht unterbrochene Erzieherausbildung beenden. Er sagt, dass er in den Entzug "reingeschliddert" ist. Erst in der Therapie sei ihm aufgegangen, dass er ein ernsthaftes Drogenproblem hat, und dass er sich jahrelang über seinen Drogenkonsum definiert hat. Jonathan litt an Depressionen, Schlafstörungen und Angstattacken. Er setzte nach eigener Aussage jahrelang THC als Medikation gegen seine Depressionen ein. Probleme mit dem Vater, Schuldgefühle und Einsamkeit versuchte er auch mit selbstverletzendem Verhalten zu kompensieren. Heute sucht er nach neuen Bewältigungsstrategien.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2007
Dauer
ca. 45 min f
Zielgruppe
T; J(12-18); Q; A(7-13); SO
Schlagworte
Dokumentarfilm, Drogenberatung, Heroin, Lebensbewältigung (allgemein), Psychische Krankheit, Rauschgift, Sucht (allgemein), Suchtprävention, Therapie, Verantwortungsbewusstsein

Sachgebiete

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