Jung, weiblich, aggressiv
Ayan ist gerade mal 17 Jahre alt geworden, doch in ihrem Leben hat sie schon jede Menge physische Gewalt ausgeteilt. An die 50 Schlägereien sind es wohl gewesen, bis die Richter sie zur Ableistung von zahlreichen Sozialstunden bestraften. Seit kurzem jedoch vollzieht Ayan einen erstaunlichen Wandel. Sie engagiert sich nach Schulschluss gegen die Gewalt in allen Formen: So an Szenetreffpunkten, bei männlichen wie weiblichen Delinquenten oder in einem Hiphop-Projekt gegen Gewalt und Drogen. Für Ayan selbst ist das alles „Eigentherapie“, um nicht selbst wieder in den Gewaltkreislauf hinein zu geraten. Denn das Mädchen bewegt sich auf einem sehr schmalen Grad zwischen altem und neuem Denken, mit der ständigen Gefahr des Rückfalls. Der Film beschäftigt sich mit einem neuem Phänomen, nämlich der zunehmenden Gewaltbereitschaft bei Mädchen und jungen Frauen. Außerdem zeigt er, wie Ayan, die außergewöhnliche Anti-Gewaltaktivistin, immer mehr zum Vorbild wird.
- Anbieter
- Migra-Filmproduktion und Reportagen (Köln)
- Jahr
- 2011
- Dauer
- ca. 29 min f
- Zielgruppe
- A(8-10); J(10-18); Q; T
- Schlagworte
- Aggression, Gewalt (Jugendliche), Jugendkriminalität, Sozialisation
Sachgebiete
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