Das Mörderprojekt
Im Hochsicherheitsgefängnis Celle sitzt die "Elite des Bösen" ein, über 200 Mörder und Totschläger aus ganz Norddeutschland, bewacht durch das modernste Knast-Computersystem der Republik. Doch die perfekte Bewachung schürt Verzweiflung bei den Gefangenen und erhöht das Risiko von Geiselnahmen und Randalen. Gleichzeitig wünschen die Gefangenen eine vorzeitige Entlassung, die nur bei friedfertigem Verhalten in der Vollzugsanstalt möglich ist. Ein Anti-Gewalttraining für Lebenslängliche soll nun "Dampf aus dem Kessel" nehmen. Peter Schran hat das Training für Mörder und Totschläger neun Monate mit der Kamera begleitet. Was herauskommt ist ein intensiver Einblick in Strafvollzug, konfrontativer Pädagogik und in die Abgründe menschlicher Existenz: Es sind die verzweifelten Versuche von Mördern, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.
- Anbieter
- Migra-Filmproduktion und Reportagen (Köln)
- Jahr
- 2005
- Dauer
- ca. 45 min f
- Zielgruppe
- Q; J(16-18); A(10-13)
- Schlagworte
- Gewalt (allgemein), Resozialisierung, Strafvollzug, Therapie
Sachgebiete
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