Olympia 2024: Dreckwasser gefährdet die Wettkämpfe
Am 26. Juli 2024 starten die Olympischen Sommerspiele in Paris. Ihr Herzstück: Die Seine. Die Eröffnungsfeier soll auf dem Fluss stattfinden und auch mehrere Wettkämpfe sollen in der Seine ausgetragen werden. Nur: Es ist seit über 100 Jahren verboten in der Seine zu schwimmen. Der Grund dafür ist verständlich und eklig. Der Gehalt an Fäkalbakterien ist zu hoch, wer in der Seine schwimmt, droht, sich mit E.-coli-Bakterien zu infizieren. Das mussten unter anderem mehrere Triathletinnen und Triathleten vergangenen Sommer am eigenen Leib erfahren, die sich bei Test-Wettkämpfen für die Olympischen Spiele infiziert hatten. Die französischen Organisatoren halten aber weiterhin an ihrem Plan fest: In der Seine sollen Olympische Wettkämpfe stattfinden - und somit auch den Weg ebnen für die Seine als Badeoase. Denn 2025 soll die Seine für alle Badefreudigen geöffnet werden. Doch was ist das Problem der Seine? Warum befinden sich in ihr so viele Fäkalbakterien? Und wie soll das über 100 Jahre alte Problem in den nächsten drei Monaten gelöst werden? Erklärt wird, wie die Pariser Kanalisation aufgebaut ist, was ihr Problem ist und wie ein riesiger Zylinder namens Bassin d'Austerlitz das Schwimmen in der Seine ermöglichen soll.
- Anbieter
- NZZ Film (Zürich)
- Jahr
- 2024
- Dauer
- ca. 5 min f
- Zielgruppe
- A(11-13); Q
- Schlagworte
- Escherichia coli, Kanalisation, Olympische Spiele (allgemein), Paris, Wasserverschmutzung
Sachgebiete
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