Carlo, keep swingin'
Im Nachkriegsdeutschland existiert im zerbombten Frankfurt ein legendärer Untergrundclub: das Domicile du Jazz, kurz "Der Keller". Eine Idee des Musikkenners und Jazztheoretikers Carlo Bohländer. Tagsüber Proberaum, verwandelt sich der Keller abends in eine Jam-Location. Musiker aus aller Welt finden hier zu improvisierten Jamsessions zusammen. Der Club ist bei den konservativen Älteren als "Jazzhölle" berüchtigt, für die jungen Musiker jedoch ein Ort der Freiheit. Der Jazzkeller, der Swing, der Jazz und Carlo Bohländer bauten Brücken zwischen den Nationen und ermöglichten es, dass die Welt in Frankfurt wieder zusammenfand, wenigstens für eine Jamsession lang. Der Film macht deutlich, wie Enthusiasmus und Musik es schafften, scheinbar mühelos Grenzen zu überwinden und Menschen zusammenzubringen.
- Anbieter
- Ok & Stock Filmproduktion (Berlin)
- Jahr
- 2015
- Dauer
- ca. 84 min sw+f
- Zielgruppe
- Q; A(10-13); J(16-18)
- Schlagworte
- Besatzungszone (Zweiter Weltkrieg), Biografie, Deutschland (1945 - 1949), Dokumentarfilm, Frankfurt am Main, Jazz
Sachgebiete
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