Frohes Schaffen
Arbeit nennt sich die Religion des 20. Jahrhunderts. Sie ist in der modernen Wohlstandsgesellschaft das tägliche Mantra, der Grund, morgens aufzustehen. Über ihr Schaffen definieren sich die Menschen, beziehen sie ihr Selbstbewusstsein, Bestätigung und ein Sicherheitsgefühl. Der Film kritisiert Arbeit als westlich-kapitalistische Ersatzreligion und proklamiert den Müßiggang. Die dokumentarische Analyse, die sich primär auf Gespräche und Interviews stützt, wird durch fiktionale Sequenzen ergänzt. Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Ausrichtung der menschlichen Existenz auf die Arbeit wird an mehreren Stellen auf humorvolle Art und Weise in Frage gestellt, wobei das Thema auch mit Blick auf kontemporäre Krisen beleuchtet wird.
- Anbieter
- HUPE Film- und Fernsehproduktion (Köln)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 99 min f
- Zielgruppe
- J(14-18); Q; A(7-12)
- Schlagworte
- Arbeitswelt (heute), Axiologie (Philosophie), Dokumentarfilm, Gerechtigkeit, Grundbedürfnis, Lebenssinn
Sachgebiete
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