Überleben in der Dürre
Die nomadischen Viehzüchter in Turkana (Kenia) müssen ihre jahrtausendealten Traditionen neu definieren, und im Westen stellen viele Bauern auf einheimische Hirsearten um, die die Trockenheit besser aushalten. Dass Afrika oder in diesem Fall Kenia durchaus fähig ist, sich selbst zu ernähren, zeigt Ruth Oniang’o, die wahrscheinlich erste Ernährungsprofessorin Afrikas. Die heute 75-Jährige hat in Westkenia bereits über hunderttausend Bauern überzeugt, auf den Anbau einheimischer Sorten umzustellen. Ein Trend, der international am Wachsen ist. Doch einheimische Sorten sind nur ein Teil der Lösung. Wie eine Mischung von traditioneller Lebensweise mit modernen Methoden funktionieren könnte, zeigt der Sohn eines Viehzüchters Billy Kapua, selbst ein Turkana, der seit Jahren für das Überleben seines Volkes kämpft.
- Anbieter
- Format NZZ (Zürich)
- Jahr
- 2022
- Dauer
- ca. 29 min f
- Zielgruppe
- Q; J(14-18)
- Schlagworte
- Ackerbau, Agrarproduktion, Dürre, Ernährungssicherung, Globale Erwärmung, Hirse, Kenia, Klimaveränderung, Lebensbedingung, Nomadismus, Tradition, Züchtung
Sachgebiete
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