We come as friends [OmU]
In jenem Moment als der Sudan, das größte Land des Kontinents, in zwei Nationen geteilt wird, verfällt das Land erneut in alte Muster der "Zivilisierung" - Kolonialismus, Kampf der Herrscher, und neue blutige Kriege im Namen des Glaubens und im Namen der Territorien und Ressourcen. Der Regisseur, Hubert Sauper, bereist die unwahrscheinlichsten Orte und dringt in die Gedanken und Träume der Menschen ein, trifft und befragt sudanesische und internationale Entscheidungsträger, Politiker und Profiteure sowie Zufallsbekanntschaften. Er besucht Chinesen, die in ihren Erdölarbeiter-Baracken "Raumpatrouille Orion" schauen, sich über die Großmachtsfantasien der Europäer wundern und über die kulturelle Kluft zwischen sich und den Afrikanern sinnieren, die gewisse "Vorsichtsmaßnahmen" erfordert. Die Einheimischen jenseits des Zauns der Erdölanlage haben Angst, aus ihren armseligen Hütten vertrieben zu werden.
- Anbieter
- Filmladen (Wien)
- Jahr
- 2015
- Dauer
- ca. 105 min f
- Zielgruppe
- A(9-13); Q
- Schlagworte
- Ausbeutung (Mensch), Bürgerkrieg, Dokumentarfilm, Kolonialismus, Lebensbedingung, Rohstoffabbau, Sudan
Sachgebiete
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