Besetzung von Budapest
Betrachten wir die militärische Situation Anfang 1944: Im Osten hat die Rote Armee Teile von Weißrussland und der Ukraine zurückerobert und steht vor Leningrad. In Italien sind die Alliierten im Vormarsch. Die Erfolge der Roten Armee führen dazu, dass die Bündnisstaaten der Achse von Deutschland abzufallen drohen. Am 18. März empfängt Hitler in Salzburg den ungarischen Staatschef Horthy. Die Herzlichkeit der Begrüßung trügt. Horthy hatte wiederholt versucht, aus dem Krieg gegen die Sowjetunion auszuscheiden. Jetzt fürchtet Hitler, dass der ungarische Staatschef die Seiten wechseln könnte. Er zwingt Horthy, einer Besetzung seines Landes zuzustimmen. Am 19. März marschieren deutsche Truppen in Budapest ein. In einer offiziellen Erklärung heißt es, dass die Besetzung nur der Sicherheit des Landes diene. Die Eindringlinge werden von der Bevölkerung eher gleichgültig empfangen. Auf deutsche Anordnung wird eine Marionetten-Regierung installiert und sämtliche Opposition ausgeschaltet.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:13 min
- Schlagworte
- Besatzung, NSDAP, Zweiter Weltkrieg, 2. Weltkrieg, 2WK, Hitler, Budapest, Ungarn, Sowjetunion, UDSSR, Faschismus, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Drittes Reich, Horthy, Rote Armee, Histoclips
Sachgebiete
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