Fleisch selbst jagen - okay oder nicht?
rbb-Reporterin Helena Daehler ist Vegetarierin, weil sie nicht will, dass für ihren Konsum Tiere sterben müssen oder brutal behandelt werden. Aber Helenas Großvater war Jäger. Wäre das nicht ein ehrlicher Weg ist, um doch noch Fleisch zu essen. Im Wald das eigene Essen erlegen, in der Natur sein, respektvoll mit ihr umgehen und mit Jagen den Wildbestand in Schach und gesund halten? Helena trifft zwei Menschen mit sehr unterschiedlichen Haltungen zum Thema: Joachim Lange ist seit vielen Jahren Jäger und Förster in Templin. Um das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen, Nachhaltigkeit und Naturschutz zu wahren, ist es seiner Meinung nach unverzichtbar, den Wildbestand in einem für den Wald verträglichen Maß zu halten. Jürgen Foß vom Verein "Land der Tiere" betreibt einen Lebensort für gerettete Nutz- und Wildtiere. Hier sollen Menschen ihre Empathie für die Tiere wiederentdecken. Er erklärt, warum die Jagd seiner Ansicht nach verboten gehört, die Natur in ihrem Kreislauf nur stört und warum kein Mensch das Recht hat, aus reinem Egoismus ein Tier zu töten. Am Ende muss sich Helena entscheiden: Ist es okay, sich sein Fleisch selbst zu jagen oder wird sie weiter strikte Vegetarierin bleiben?
- Anbieter
- RBB (Berlin-Brandenburg)
- Jahr
- 2020
- Dauer
- ca. 30 min f
- Zielgruppe
- Q; A(9-10)
- Schlagworte
- Ernährung, Jagd (Weidwerk), Nahrungsaufnahme (Mensch), Tierliebe, Tierschutz, Vegetarier, Wertvorstellung
Sachgebiete
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