Champagner-Mythos: Gibt es einen neuen Jahrgang Dom Pérignon?
Diese Abtei befindet sich auf heiligem Boden - zumindest wenn es nach Liebhabern französischer Weine geht. Es ist der letzte Aufenthaltsort von Dom Pérignon - dem Benediktiner-Mönch, der im 17. Jahrhundert die so genannte Champagner-Methode erfand. O-Ton Alexandre Loire, Historiker: "In einem Brief von 1821 führt der letzte Vorsteher der Abtei, Dom Grossard, die Kreation eines sprudelnden Weines auf Dom Pérignon zurück. Zuvor gibt es keine anderen Unterlagen, die diesen Anspruch geltend machen." Eines ist sicher: Die Methode, wie Champagner hergestellt wird, wurde zu Lebzeiten Dom Pérignons entwickelt - das beweist diese Abhandlung über Weinanbau aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Rest ist Stoff für eine Legende - ein Mythos, der gewissenhaft auf dem Etikett der Champagner-Marke Moët et Chandon gepflegt wird. O-Ton Richard Geoffrey, Chef des Weinkellers von Dom Perignon: "Jeder Ausnahmejahrgang ist einzigartig und exklusiv. Es gibt Dom Pérignon Gelegenheit, sich immer wieder neu zu erfinden - das Gegenteil von Kontinuität. Es gibt einen roten Faden der Identität, doch jedes Mal ist der Champagner so individuell, so bemerkenswert anders. Eigentlich erschaffen wird Dom Pérignon bei der Mischung der Jahrgangstrauben." 150 Euro kostet eine Flasche Dom Pérignon.
- Anbieter
- AFP
- Jahr
- 2011
- Dauer
- 1:38 min
- Schlagworte
- Alexandre, Loire, Historiker, Dom, Pérignon, Perignon, Richard, Geoffrey, Weinanbau, Champagner, Histoclips
Sachgebiete
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