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Atomkatastrophe in Fukushima - Konsequenzen für die Landwirtschaft

Cover: Atomkatastrophe in Fukushima - Konsequenzen für die Landwirtschaft

Diese hungrigen Kühe bekommen ihr dringend benötigtes Futter. Sie gehören zu den Tieren, die noch immer rund um Fukushima leben. Nach der Atomkatastrophe flohen die Bauern in sichere Gebiete – und ließen etwa 10.000 Kühe zurück. O-Ton Shinji Sakuma, Viehzüchter: "Diese Kuh hier wird in ein paar Tagen sterben, weil sie nicht mehr kommen kann, um mit den anderen zu fressen." Die Regierung hat die Sperrzone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima vergrößert. Viehzüchter in dem Gebiet müssen schwierige Entscheidungen treffen: Sollen sie für die teure Schlachtung bezahlen und hoffen, dass das Fleisch nicht verseucht ist? Oder sollen sie die Tiere ihrem Schicksal überlassen? Einige wollen einfach eine schnelle Lösung. O-Ton Masakatsu Kosone, Viehzüchter: "Ich habe wirklich Angst. Ich will nicht hierher zurückkommen. Ich will die Kühe so schnell wie möglich loswerden. Ich will nicht zurückkommen." Die Behörden haben angekündigt, die Bauern zu entschädigen. Doch nicht nur die Viehzüchter sind betroffen. Auch Gemüsebauern müssen das Land verlassen, das sie jahrelang kultiviert haben. O-Ton Yuko Sugimoto, Bio-Gemüsezüchterin: "Ich habe Beete angelegt, auf denen Pflanzen wachsen, die gut für unsere Gesundheit sind. Dieses Jahr wollte ich Gemüse verkaufen. Aber jetzt habe ich alles verloren." Für die Menschen ist es ein Verlust, der mit Geld nicht wieder gut gemacht werden kann.

Anbieter
AFP
Jahr
2011
Dauer
1:46 min
Schlagworte
Shinji, Sakuma, Viehzüchter, Masakatsu, Kosone, Vieh, Zucht, Yuko, Sugimoto, Bio, Gemüse, Fukushima, Atomenergie, Atomreaktor, Japan, Katastrophe, Strahlung, Kernenergie, AKW, Kernkraftwerk, Atomkraftwerk, Fallout, Histoclips

Sachgebiete

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