Jitzchak Rabin
1922 wurde Jitzhak Rabin in Jerusalem geboren. Seine Familie gehörte zu den ersten jüdischen Siedlern in Palästina. Er war Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Verteidigungsminister und Ministerpräsident Israels. Während Rabin sich die Weltbühne mit Präsidenten wie Carter und George Bush teilte, war es Ziel seiner Politik, eine Lösung für den Nahost-Konflikt zu finden. Der US-Präsident Bush begrüsste Rabin in den Vereinigten Staaten als engen Freund: "The only thing I want to say is that the welcome mat is out for Prime Minister Rabin. He has many friends in the United States, including the man he's standing next to, and we are looking forward to strengthening a relationship that is strong and will be even stronger." Dauer-Thema von Konferenzen: Der israelisch-palästinensische Nahost-Konflikt: "Mr. President, first I would like to thank you for your kind invitation at this chapter of the life of Israel and no doubt of my own life as the new Prime Minister. My purpose, as it was stated before the elections, after the elections in Israel that we would like on the one hand to give a chance, a real chance to the peace negotiations within the framework of the Madrid conference. We would like to change the order of our national priorities. We believe that the real problems are in the domestic field. In addition, to make a real effort to negotiate these seriously without endangering Israel's security, vital interests." Sowohl Israels Sicherheit zu garantieren als auch Palästinas Eigenstaatlichkeit zu fördern, war ein schwerer Balance-Akt, zusätzlich erschwert durch unterschiedliche Ansichten innerhalb Israels. Zum ersten Mal kam Rabin 1973 ins Parlament und folgte 1974 Golda Meir im Amt des Ministerpräsidenten. Schon 1976 war er gezwungen, zunächst zurückzutreten. Erst 1992 konnte er eine Koalition zusammenstellen, die ihn erneut ins Amt bringen sollte. Der Sieg und damit ein Politikwechsel war vor den Wahlen zum Greifen nahe. "The most important issue is to win the elections on the 23rd of June. To change the policy of Israel and to change the national priority and I believe I am the best candidate that can win the major elections. The elections for the Knesset." Mit Rabins Sieg übernahm seine Arbeiterpartei zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder die Macht. Sie stützte sich auf eine Koalition verschiedenster Parteien. Ursprünglich hatte Rabin harte Strafen für Teilnehmer der ersten Intifada unterstützt, seine Meinung jedoch bald zu Gunsten gemäßigter Verhandlungen geändert. Als Ministerpräsident nahm Rabin die Einladung des US-Präsidenten Clinton 1993 an, um in eben solche Verhandlungen zu treten. Rabin traf den Palästinenser-Führer Jassir Arafat und unterzeichnete ein Abkommen, das Teilen der West Bank und dem Gaza-Streifen Autonomie zusicherte. Im Gegenzug wurde Israels Existenzrecht akzeptiert und der Gewalt abgeschworen. Rabin, Arafat und der israelische Außenminister Peres erhielten dafür den Friedens-Nobelpreis. US-Präsident Bill Clinton lobte die Bemühungen. "Today we bear witness to an extraordinary act in one of history's defining dramas." Rabins Streben nach Frieden wurde durch die Opposition gebremst. Am 4. November 1995 wurde er in Tel Aviv von einem Fanatiker ermordet.
- Anbieter
- World Wide Entertainment
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 4:21 min
- Schlagworte
- Rabin, Israel, Palästina, Arafat, Friedensprozess, Friedensabkommen, Clinton, Jigal Amir, Platz der Könige, Fanatismus, Extremismus, Fundamentalismus, Ermordung, Attentat, Anschlag, Mord, Nahost, Konflikt, Biografie, Histoclips
Sachgebiete
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