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Bill Clintons zweite Amtszeit

Cover: Bill Clintons zweite Amtszeit

Bill Clinton gewann die Präsidentschaftswahl 1996 erneut, doch schon bald kamen weitere Skandale ans Tageslicht. Eine frühere Staatsdienerin aus Arkansas klagte wegen sexueller Belästigung. 1998 zahlte Clinton ihr in einem Vergleich eine Dreiviertelmillion Dollar. Es sollte noch schlimmer kommen. "I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky. I never told people to lie. Not a single time. Never. These allegations are false." Als jedoch alle Beweise auf das Gegenteil hindeuteten, war Clinton gezwungen sich zu erklären und entschuldigte sich bei seiner Familie und bei dem amerikanischen Volk. "I don’t think there is a fancy way to say that I have sinned. It’s important to me that everybody who’s been hurt knows that the sorrow I feel is genuine. First and most important, my family. Also my friends, my staff, my cabinet. Monica Lewinsky and her family. The American people. I have asked all for their forgiveness. I have repented." Clintons öffentliche Reue war dem von Republikanern kontrollierten Repräsentantenhaus nicht genug. Ein Amtsenthebungsverfahren wurde eingeleitet, der Senat, in der Hand der Demokraten, sprach ihn jedoch frei. 1998 verübte die al-Qaida Anschläge auf US-Botschaften in Tansania und Kenia. 263 Menschen starben, mehr als 5000 weitere wurden verletzt. Obwohl der Skandal um die Praktikantin im Weißen Haus die zweite Amtszeit überschattete, verstärkte Clinton seine Bemühungen um den Weltfrieden. Erneut vermittelte er Friedensgespräche zwischen dem PLO-Anführer Yassir Arafat und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Er war vom Erfolg der Verhandlungen überzeugt: "I believe that we have made progress on the path to peace. But there has been a significant narrowing of the gaps between the two parties across a wide range of issues." Nachdem die NATO serbische Truppen zum Rückzug aus der Enklave Kosovo zwang, nahm Clinton auch hier eine Schlüsselrolle ein, er war am Friedensprozess nach 33 Monaten Krieg maßgeblich beteiligt: "We have come to bear witness to a moment of hope. For 33 months the flames of war have raged through the nations of the former Yugoslavia. By signing these agreements today, Bosnian and Croatian leaders have acted to turn back those flames and to begin the difficult process of reconciliation." Clinton bemühte sich auch um den nordirischen Konflikt und erreichte im April 1998 das Karfreitagsabkommen, das unter anderem die Entwaffnung der IRA vorsah. Als die Präsidentschaft sich dem Ende näherte, schaffte er die Voraussetzungen für Hillarys Präsidentenkanidatur. Für sie war ein Senatssitz in New York vorgesehen. Clintons Vize-Präsident Gore verlor in der Präsidentschaftswahl 2000 knapp gegen den texanischen Gouverneur George W. Bush. 2004 erschien Clintons Autobiografie „Mein Leben", die sich sensationell verkaufte und bewies, dass der ehemalige Präsident die Amerikaner noch immer fasziniert. Er wird auch weiter der guten Sache dienen: "My days in this office are nearly finished. My days of service I hope are not."

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:21 min
Schlagworte
USA, Präsident, President, Lewinsky, Lewinski, Monica, Demokrat, Kennedy, Hillary, Chelsea, Nahost, Israel, Palästina, Barak, Arafat, Jelzin, Bob Dole, Skandal, Amtsenhebung, Sex, Sex-Skandal, Impeachment, Meineid, Histoclips

Sachgebiete

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