Judi Dench
Das britische Theater hat viele bedeutende Darstellerinnen hervorgebracht. Die vielleicht beliebteste von ihnen ist Judi Dench. Als ob ihre unantastbare Stellung als Köningin der Bühne" nicht genug sei, erreichte in den 60er Jahren ihre Filmkarriere ebenfalls ungeahnte Höhen. Dench richtet sich selten nach dem Skript, es sind die Menschen, die Ihre Arbeit beeinflussen: "I never really go by the script, I only go really by the people I'm going to work with and that's what swayed me. And I'd read the book beforehand, which was just a stroke of luck." (BLANCHETT LAUGHING AND SAYING:) That you'd read it? (DENCH SAYING:) Because I never read, never read anything. Just go by the people." Und während andere Schauspielerinnen sich in ihrem Alter zur Ruhe setzen, steht sie weiterhin vor der Kamera. 1999 wurde sie für Shakespeare in Love" mit einem Oscar geehrt. Hier spricht sie darüber, wie wundervoll es ist, nominiert zu sein, aber auch über ihre Probleme mit der Frage, wer gewinnt: "I think it is terrific to be nominated, I think it is wonderful to be nominated. And you think, good gracious, I mean it does take you aback a bit like that. But then it starts, then people speculate, and that's very... (BLANCHETT:) And you have to talk about it all the time. (DENCH:) You have to talk about it and it's all speculative. Just either announce it and say 'yes, these are the nominations', but it's the speculation that comes up to it which is tiring I think and not really my scene." Ihre Zeit teilt sie auf zwischen Fernseh-, Kino- und Theater-Produktionen. Frustriert ist sie allerdings von dem Mangel an guten Rollen für Frauen eines gewissen Alters": I just hope there are more of them. There are not enough of them and too many of us." In den neueren James Bond Filmen ersetzt sie Bernard Lee als Leiter des MI6. Zum ersten Mal spielte sie M" 1995 in Golden Eye". Anspruchslos und bescheiden gibt sie Unsicherheiten bei ihrem Handwerk zu, verteidigt aber umso mehr Kollegen, wenn diese ungerechtfertigt kritisiert werden. Als Daniel Craig die Rolle des James Bond übernahm, trat dies eine Protestwelle los. Judi sagte daraufhin, es widere sie an, Daniel Craig sei ein ausgezeichneter Schauspieler und die Kritiker hätten unrecht. Und sie hatte recht. "Casino Royale" war der bis dahin erfolgreichste Bond-Film. 2001 starb ihr Ehemann Michael Williams an Lungenkrebs. 2005 trat Judi Dench an der Seite von Bob Hoskins in Lady Henderson präsentiert" auf. Die Erfahrung verglich sie mit einem wundervollen Bankett mit all den Dingen, die man am meisten mag. Eine Rolle mit Judi Dench zu besetzen, garantiert den Erfolg eines Projektes. "Friends of mine have been researching the Windmill for years, and they said: 'We can't do anything with it, can you?' And I sort of looked through it and I thought, if we can get Judi we could do it, it'll be a winner and we got Judi." Die Geschichte beruht auf der wahren Geschichte von Laura Henderson, einer resoluten Dame, die im Vorkriegs-London das Windmill-Theatre gründete. Und obwohl sie selbst wenig überzeugt davon ist und von Glück spricht, gibt es wohl kaum Zweifel daran, dass Judi Dench zu den besten Schauspielerinnen der Welt gehört. "Oh it's good luck, that's good luck, it's nothing else attached to that. If you're lucky enough to be asked, you think thank god, and go and do the next thing."
- Anbieter
- World Wide Entertainment
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 4:21 min
- Schlagworte
- Schauspielerin, Hollywood, James Bond, England, Großbritannien, Vereinigtes Königreich, Oscar, Academy Award, Histoclips
Sachgebiete
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