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Golda Meir

Cover: Golda Meir

Golda Meir, eine der wichtigsten Politikerinnen des 20. Jahrhunderts. 1898 in Kiew geboren, sprach sie kein Englisch, als ihre Familie acht Jahre später in die USA emigrierte. Sie machte ihren Schulabschluss in Wisconsin. 1921 zog die Familie nach Palästina und lebte in einem Kibbuz. Die Zeit verbrachte sie damit, auf den Feldern zu arbeiten, Früchte und Gemüse anzubauen und Bäume zu pflanzen und die Tiere zu versorgen. Diese Zeit beschreibt sie als die schönste in ihrem Leben: Wenn Sie in Ihrem Leben noch einmal etwas ändern könnte, wäre sie vielleicht im Kibbuz geblieben. "Well for one, I don't think that I would have left the kibbutz, I would have remained in the kibbutz. This is something that has always been somewhere back in my mind. A moment that I am sorry about. I don't think that I could have acted differently for many reasons but for myself it is a point of failure in my life." Doch Meir verließ den Kibbuz und wählte ein Leben, dessen politisches Ziel die Gründung eines jüdischen Staates war. Vier Tage vor der Gründung des Staates Israel verkleidete sich Meir als Araberin und reiste nach Transjordanien, um König Abdullah zu bitten, die Nation nicht mitanzugreifen – erfolglos. Am 14. Mai 1948 gehörte Meirs Name zu den 24 Unterschriften auf der Unabhängigkeitserklärung Israels. Am nächsten Tag griffen mehrere arabische Armeen Israel an. Meir benutzte ihre amerikanischen Bekanntschaften, um Spendengelder zu organisieren. Nach dem gewonnenen Palästinakrieg wurde sie zu Israels erster Botschafterin in der Sowjet Union. 1949 wurde Golda Meir für die linksgerichtete Partei Mapai in das Parlament gewählt. Sie wurde Arbeitsministerin und Außenministerin. Zwar trat sie 1966 zurück, doch sie kehrte bald zurück, um Premierminister Levi Eshkol zu unterstützen. Nach seinem Tod folgte sie ihm als erste Frau ins Amt, wurde Parteichefin und Premierministerin Israels. Es waren schwere Zeiten für das Land. Der Sechstagekrieg 1967 hatte den Nachbarn Einhalt geboten. Doch Palästinenser-Gruppen begannen mit Terroranschlägen, wie dem Massaker bei den Olympischen Spielen in München, 1972. 1973 wurde Israel von Ägypten und Syrien während des Festtages Yom Kippur angegriffen. Israel setzte sich durch, der Krieg war aber der Anfang vom Ende von Meir im Amt. Obwohl sie die Wahlen noch gewann, trat sie zurück. Wäre sie in ihrem Kibbuz geblieben, sähe Israel nicht anders aus, war sie sich sicher. Sie aber hätte ein friedlicheres Leben geführt. "Believe me, it would be exactly the same as it is, I can't say even better I don't think I harmed the country, but it wouldn't have made any difference. And I would have been more at peace with myself throughout my life. But it’s done." Meir starb vier Jahre nach Ihrem Rücktritt. Sie hat den Staat Israel, wie wir ihn heute kennen, bedeutend mitgeprägt.

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:21 min
Schlagworte
Israel, Nahost-konflikt, Palästina, Premierministerin, Zionismus, Sechstagekrieg, Staatsgründung, Biografie, Histoclips

Sachgebiete

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