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Sophia Loren

Cover: Sophia Loren

Sophia Loren betont oft den Segen ihrer Herkunft. „Die beiden großen Vorteile, die ich meiner Geburt verdanke sind Weisheit und Armut", sagte sie einmal. Geboren wurde sie als Sofia Villani Scicolone nahe Neapel, im September 1934. Sie arbeitete früh als Model und Schauspielerin, um mit dem Geld ihre Mutter und Schwester zu unterstützen. Als Komparse in „Quo Vadis" fiel sie dem Regisseur Cecil B. DeMille ins Auge. Internationale Aufmerksamkeit folgte bald mit Filmen wie „Der Knabe auf dem Delfin" und „Stolz und Leidenschaft" mit Cary Grant. Dieser verfiel ihr, doch obwohl sie eine Freundschaft verbinden sollte und sie in der romantischen Komödie „Hausboot" erneut zusammen arbeiteten, bleibt sie dem italienischen Filmemacher Carlo Ponti treu. Bei Aufnahmen des Peter Sellers Films „Die Millionärin" wurden ihr 1960 einige ihrer Juwelen gestohlen. In einem Interview antwortete sie, wie es dazu kam: "Just the day before I was wearing my sapphire necklace with the diamond earrings and the ring and at the end of the scene I brought them home. I wish I didn’t." Den Aberglauben, beim Film keinen echten Schmuck zu tragen, gibt es wohl in England, nicht in Italien. "No, first of all I’m not superstitious at all and no I never heard of it before. Maybe it’s a very well-known saying in England, but not in Italy." Die Geburt ihrer beiden Kinder war nach eigenen Angaben ihre größte Leistung. Loren und ihr Ehemann Ponti bekamen die Söhne Carlo Junior, 1968 und Edoardo 1973. Sophia und Carlo heirateten zweimal, zuerst 1957 und nochmals 1966, nachdem sie ihre Ehe wegen Pontis erster Ehe annullieren lassen mussten. Bis zu seinem Tod 2007 blieben sie verheiratet. Sophia Lorens internationales Ansehen wuchs in den 60er Jahren. 1960 bewies sie in dem Schwarz-Weiß-Film „Und dennoch leben sie", dass sie mehr als bloß gutes Aussehen bieten konnte. Ihre Darstellung wurde mit einem Oscar für die "Beste Hauptdarstellerin" geehrt. Greer Garson nahm den Oscar stellvertretend an. 1966 spielte sie die weibliche Hauptrolle in Charlie Chaplins letztem Film „Die Gräfin von Hong Kong". Später trat sie in wenigen Filmen auf, blieb der Öffentlichkeit aber erhalten. 2002 wurde sie als erste gebürtige Italienerin in die Italienisch-Amerikanische Ruhmeshalle aufgenommen. Sie fühlte sich mehr als geehrt. "Well, I think it's wonderful, because it feels like Italians mean a lot for American people, and to receive this award for, being the first Italian to receive this award to go into the hall of fame, is absolutely incredible to me."

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:20 min
Schlagworte
Schauspielerin, Hollywood, Kino, Italien, Italienerin, Filmdiva, Film, Kinofilm, Unterhaltung, Model, Ikone, Histoclips

Sachgebiete

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