Diane Keaton
Filmstars hatten schon immer einen Einfluss auf die Mode. Man denke nur an Katharine Hepburn in den 1930er Jahren, die Hosen bei Frauen nicht nur akzeptabel, sondern auch modisch machte. In den späten 1970ern sah man plötzlich reihenweise Frauen mit weiten Hosen, losen Krawatten und Westen herumlaufen und all das wegen einer Frau: Diane Keaton. Und das Geheimnis ihres Erfolgs? Gewitzt sein. "Being funny. Making a fool of yourself. Hanging in." 1946 als Diane Hall geboren, bekam Keaton 1970 ihre erste größere Rolle in "Der Pate", aber ihr Ruhm wurde erst durch ihre Verbindung mit Woody Allen zementiert. In den Siebzigern waren sie ein Paar und drehten zusammen acht Filme. Der berühmteste und der mit dem größten Einfluss auf die Mode, war "Der Stadtneurotiker" von 1977. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur sei besonders einfach gewesen, da er seinen Schauspielern Spielraum gebe. Dennoch sei es ihm immer gelungen, das Beste zu erreichen. "I just thought about how easy it was with Woody. Everything was so easy. Its kind of like shocking when Annie Hall came around, I just thought, well, I guess it's always going to be this easy. Because his got a loose style with actors and he is not sentimental. It works with me, he doesn't like to sit around and talk about your part or beat it to death, so you have no instincts left, that by the end of your rehearsal period you are so flat because you have been so beaten up by somebody else's idea of how you should play it. He was always somebody who took the best of you and let you shine." Der englische Titel "Annie Hall" ist eine Anspielung auf Diane, die auch "Annie" genannt wird und die mit Nachnamen ursprünglich "Hall" hieß; offenbar sollte der Film auch autobiographischen Anteile haben. Er war ein großer Erfolg und gewann Oscars für den besten Film und für die beste Schauspielerin - für Diane. Außerdem kann sie zwei Golden Globes ihr eigen nennen, sowie sieben weitere Nominierungen. Das Besondere an ihr im Vergleich zu ihren Altersgenossen ist ihre Langlebigkeit. 26 Jahre nach "Annie Hall" hatte sie einen ihrer größten Erfolge mit "Was das Herz begehrt", wo sie 57-jährig als Hauptdarstellerin neben dem 66-jährigen Jack Nicholson spielte. Mit dem Mythos, romantische Komödien seien nur etwas für junge Menschen, hat sie damit gründlich aufgeräumt. Bei einer Pressekonferenz erklärte sie, der Film habe ihr wegen der komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung besonders viel bedeutet: "And I also loved the scene with Amanda in the stairs, on the stairs. Because NICHOLSON SAYING: "Excellent". KEATON SAYING: "Yeah. Awww, shut up man. She, it was sweet, because it's about being a mother and a daughter, and you know look, I love my mother and I love my mother so much, so it meant a lot to me, so the whole thing meant a lot to me. [KEATON BECOMES EMOTIONAL] and I'm so tired that I just think I'm going to go insane". NICHOLSON SAYING: "This is the way she is, you think she's funny and the next minute look at this. It's real, too. You want to go home now honey? You want to go home sweetie? [end SOT but keep image] I'm going nuts. NICHOLSON SAYING: You dont have to go nuts. KEATON SAYING: Thank you. Bekannt für ihre Intelligenz und Selbstironie, ist Diane Keaton eine der wenigen Schauspielerinnen, die sich über ihre Falten tatsächlich freuen. Als stolze Verfechterin des natürlichen Alterns, sagte sie 2004 der Zeitschrift "More": "Ich bin auf die Idee fixiert, dass ich authentisch aussehen muss Mein Gesicht muss so aussehen, wie ich mich fühle". Über die Jahre ist sie auch verschiedenen Leidenschaften nachgegangen und gilt als hervorragende Fotografin. Aber seit ihrem Erfolg 1996, "Der Club der Teufelinnen", wo sie an der Seite von Goldie Hawn und Bette Midler spielte, blieb sie nie lange der Leinwand fern. Ihren nächsten größeren Erfolg erntete sie sieben Jahre danach mit "Was das Herz begehrt" unter der Regie von Nancy Meyers. Die Gelegenheit, an einem Projekt teilzuhaben, das sowohl heiter als auch emotional ist, ließ sie sich nicht entgehen, zumal sie die erste Wahl der Drehbuchautorin war. "When somebody actually writes something, you know, Nancy Meyers actually sat down and wrote a funny piece, and a touching piece. It's like so rare! So, all of my contemporaries would have grabbed that and they would have been great playing it, absolutely great. It's just for some reason that Nancy has it in her mind that I am the one. And I have worked with her for a long time. So, it was just a really fortunate thing. It was just like with Woody, when I got to play those parts with Woody, it was just very lucky." Obwohl sie prominente Beziehungen hatte, mit Woody Allen, Warren Beatty und Al Pacino, hat Diane Keaton nie geheiratet. In echter Diane-Keaton-Manier ist sie immer ihren eigenen Weg gegangen.
- Anbieter
- World Wide Entertainment
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 4:21 min
- Schlagworte
- Hollywood, Prominent, Schauspielerin, Der Pate, Biografie, Histoclips
Sachgebiete
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