George Bernard Shaws Werke
George Bernard Shaw wurde am 26. Juli 1856 im irischen Dublin geboren. Der Dramatiker und Satiriker war für seinen Wortwitz bekannt. Seine Mutter war nach London durchgebrannt, als er noch jung war. Er zog ihr hinterher und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Autor eines Magazins. Zwar machte er sich als Musik- und Theaterkritiker einen Namen, doch wurden seine eigenen Werke zunächst nicht veröffentlicht. Erst 1892 wurde Die Häuser des Herrn Sartorius" aufgeführt, das erste in einer Schaffensreihe von insgesamt 63 Stücken. Mit Mensch und Übermensch" und Androklus und der Löwe" erregte er weiteres Aufsehen. Gern nutzte er historische Ereignisse, um auf aktuelle Themen anzuspielen. Als 1914 Pygmalion" auf den Theaterbühnen gespielt wurde, hatte sich sein Ruf gefestigt. Das Stück hatte einen großen Erfolg. 1938 half Shaw mit, es in einen Hollywood-Film umzuschreiben. Es diente als Grundlage für das Broadway-Musical My Fair Lady". Zu seinen Lebzeiten hatte er eine solche Umbenennung verboten. Shaw war überzeugter Sozialist. 1898 heiratete er die Sozialistin Charlotte Payne-Townshend, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet blieb. Die Massaker des Ersten Weltkrieges lehnte er kategorisch ab und sprach sich gegen den Krieg aus. Diese Kritik zeigte sich auch in seinen Stücken dieser Zeit. Für die Intellektuellen seiner Zeit emfand er großen Respekt. Unter anderem traf er sich mit Albert Einstein. Bei einem Bankett zu dessen Ehren scherzte er, man müsse zu einem solchen Anlass immer vorsichtig sein, was man sage. So könne man beispielsweise Napoleon für vieles loben, dennoch wäre es für die Menschheit sicher besser gewesen, wäre Napoleon nie geboren worden. "There is always a great deal to consider. If you take the typical great man of our historic epoch. And suppose that I had to rise here tonight toast tonight to propose the toast of Napoleon. Well undoubtedly I could say many very flattering things about Naploleon. But the one thing which I should not be able to say about him would be perhaps the most important thing and that was, that it would have perhaps been better for the human race had he never been born." Bereits 1921 hatten Shaw und Einstein sich getroffen und seitdem in Briefen Kontakt gehalten. Einig waren sie sich auch in ihrer Ablehnung des Nationalsozialismus. Er besuchte die Vereinigten Staaten von Amerika. "Ladies and Gentlemen. I have just paid a visit to the Grand Canyon...." 1925 erhielt George Bernard Shaw den Literatur-Nobelpreis. Er war beliebt als Redner und die Presse verehrte seinen Wortwitz und feinsinnigen Humor. Mit Vergnügen gab er bis ins hohe Alter politische Denk-Anstöße. In den 30er Jahren war sein Name in der englischsprachigen Welt weithin bekannt.
- Anbieter
- World Wide Entertainment
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 4:21 min
- Schlagworte
- Schriftsteller, Philosoph, England, Kommunismus, Redner, Literat, Biografie, Histoclips
Sachgebiete
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