Martina Navrátilová
Martina Navratilova ist eine der besten Tennisspielerinnen, die die Welt je sah. Sie gewann neun Einzeltitel bei den Wimbledon-Championships ein Rekord. Jimmy Connors, fünf Jahre lang Anführer der Tennis-Weltrangliste, freute sich, gegen sie antreten zu dürfen. "I was the best player in the men's for a number of years and I enjoyed doing that, but I've always wanted to be the unofficial women's champion too so this is a good way to give that a start and with Martina and her record and the way she's played for the past 15 years of her career and her record speaks for itself I don't think there's any better match-up that we could have than the two of us getting together and fighting it out." Doch Martinas sportlicher Erfolg ist nur Teil ihrer Geschichte. Zwar mag es viele erfolgreiche Tennisspieler geben, doch wenige davon werden zu Vorbildern. Um dorthin zu gelangen, musste Martina praktisch alles aufgeben. Geboren 1956 in Prag, begann sie mit vier Jahren, Tennis zu spielen. Mit 15 gewann sie die tschechischen Meisterschaften. Ab 1973 spielte sie professionell in den Vereinigten Staaten. Dorthin hatte sie sich abgesetzt. Die zahlreichen Einschränkungen ihrer sozialistischen Heimat behinderten ihre Tennis-Karriere, wie sie später erklärte: "Why did I decide to do this? Because I felt I didn't get enough opportunities to play as much tennis as I wanted under the Czech Government. I had to ask every time if I can play this tournament, if I can play that tournament. Like I couldn't play team tennis and when I go back I would have to go back to school for three months and I wouldn't have any chances to play tennis at all. And I just felt that if I want to become number one, which I want to, that I couldnt do it under the circumstances at home." Nicht alles in ihrer neuen Heimat tat ihr gut. Durch amerikanisches Junk- Food stieg ihr Gewicht. Sie bekam den Spitznamen die dicke, weiße Hoffnung" des Damentennis. Sie trainierte sich zurück zu alter Form. In den 80er und frühen 90er Jahren hatte sie bemerkenswerten Erfolg, galt dennoch als Außenseiterin. Das lag auch daran, dass sie linkshändig spielte. Martina gewann dank ihrer atemberaubenden Fähigkeiten immer mehr Anhänger. Als sie sich 1981 offiziell zu ihrer Homosexualität bekannte, verlor sie möglicherweise Werbeverträge, nicht aber ihre Fans. Öffentlich setzte sie sich für die Gleichberechtigung Homosexueller ein, beispielsweise das Recht, zu heiraten: "Well, it means that I'm recognised for a lot of stuff that I've done over the years, but it also means that I need to keep working because we still have a long way to go in our community before we achieve full equality with our straight brothers and sisters. Before we have equal protection under the law, before we have the right to marry, etc. So there is a lot of work to be done. We're getting closer to it, but weve still got a long ways to go." Außerdem engagierte sie sich in Sachen Kinderarmut, Umweltschutz und als Tierschützerin. Ihre Sportlerinnen-Karriere währte ungewöhnlich lang. Ihren letzten Grand Slam-Titel gewann sie im Alter von 49 Jahren. Im Jahr 2000 wurde sie in die internationale Tennis- Ruhmeshalle aufgenommen.
- Anbieter
- World Wide Entertainment
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 4:21 min
- Schlagworte
- Tennis, Wimbledon, Sport, Ballsport, Weltrangliste, Frauentennis, Damentennis, Histoclips
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.