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Elizabeth Taylor

Cover: Elizabeth Taylor

Sie steht auf Nummer sieben auf der Liste der größten weiblichen Stars des American Film Institute. Was wichtiger ist, sie ist die einzige Überlebende der ersten zehn und trägt damit den Titel „Hollywoods letzter Großer Star". 1932 im Londoner Vorort Hampstead geboren, wurde sie mit neun Jahren mit dem Film „Heimweh" berühmt. Zwei Jahre später landete sie mit „Kleines Mädchen, großes Herz" einen weiteren grosßen Erfolg. Sie wuchs unter den Augen der Öffentlichkeit auf und reifte zu einer atemberaubend schönen jungen Frau heran. Berühmte Fotografen nannten sie eine perfekte Schönheit und sie war der Traum eines jeden Kameramanns. Und sie hatte Talent: Nach drei Oscar-Nominierungen in Folge, erhielt sie schließlich den Preis für „Telefon Butterfield 8". Ihren zweiten Oscar gewann Liz für die Darstellung der Martha in der Kinoversion des Stücks „Wer hat Angst vor Virginia Woolf" von Eward Albee. Mit 20 zum zweiten Mal verheiratet, war sie mit 25 bereits beim dritten Ehemann, Mike Todd. Diesem berühmten Filmproduzenten gegenüber war sie die pflichtbewusste Ehefrau; sie drohte sogar, seinetwegen ihre Karriere aufzugeben und wollte auf keinen Fall in einem seiner Film auftreten: Interviewer: “Don’t you rather long to be directed by your husband?” Liz Taylor: “Oh that would be beastly.” Einige Wochen nach diesem Interview kam Mike ums Leben, als seine Privatmaschine Lucky Liz in New Mexico abstürzte. Elizabeth suchte Trost in den Armen des Sängers und Schauspielers Eddi Fisher, der aber mit Debbie Reynolds verheiratet war. Fünf Jahre nach ihrer Hochzeit mit Fisher lernte sie bei den Dreharbeiten zu „Cleopatra" Richard Burton kennen. Ihre turbulente Ehe sollte zehn Jahre halten. 1974 ließen sie sich scheiden, heirateten wieder 1975, um sich 1976 wieder scheiden zu lassen. Im selben Jahr warf sie ein Auge auf den Senatorenkandidaten John Warner. Die Popularität des Republikaners stieg immens infolge dieser Verbindung. Auch Liz gefiel das neue Leben: Interviewer: ”Quite a change of pace, Queen of May rather than Queen of Hollywood. You enjoying it?” Liz Taylor: “Well it’s not May yet. Interviewer: “No, but you enjoying this new life?” Liz Taylor: “Yes I am.” 1982 ging auch diese Ehe zu Ende. Erst 1991 begegnete sie ihrem neuen Mann, dem Bauarbeiter Larry Fortensky, während einer Entziehungskur in der Betty Ford Clinic. Seit ihrer Scheidung 1996 hat sie sich dem Kampf gegen AIDS veschrieben. Sie hat ihre eigene AIDS-Stiftung gegründet. Sie hat auch immer ihren Freund Michael Jackson unterstützt, ihn in Interviews gelobt und seine Unschuld beteuert, als es um Vorwürfe des Kindesmissbrauchs ging. Entgegen Gerüchten einer fortschreitenden Alzheimer-Erkrankung, kam Liz persönlich zu ihrer Party in Las Vegas zu ihrem 75. Geburtstag und wurde von den prominenten Gästen begeistert empfangen. Sie habe die Welt verändert und sei eine Heldin: "Globally this woman, she's changed the world. She has absolutely changed the world in such a powerful way. And I love the fact that she takes action and she's so committed and she's such a tremendous heart. She's my hero." Das musste auch ihre alte Rivalin Debbie Reynolds zugeben. Liz Taylor sei eine amerikanische Ikone: “Well Elizabeth Taylor is a great American star, a great American beauty just like Ava Gardner, Marilyn Monroe. She's one of our icons. And we’re here not only to pay her respect but because she’s a great friend because she is our American icon." Ihren Fans wünscht sie: “Gott segne euch, ich liebe euch."

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:17 min
Schlagworte
Liz Taylor, Hollywood, Schauspielerin, Diva, Oscar, Academy Award, Walk of Fame, Histoclips

Sachgebiete

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