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Doolittle Raid

Cover: Doolittle Raid

Der Angriff amerikanischer Bomber auf das Zentrum des japanischen Kaiserreichs im April 1942 – bekannt als "Doolittle-Raid", gilt als einer der wichtigsten Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs. 7. Dezember 1941. Japans Pazifikflotte vor dem Angriff auf Pearl Harbor. Zwei schnelle Schlachtschiffe, sechs Flugzeugträger, acht Zerstörer, drei Kreuzer und U-Boot-Begleitschiffe sowie 360 Flugzeuge. Der Angriff dauerte kaum mehr als drei Stunden. Am Ende des Tages lag ein Teil der US-Pazifikflotte zerstört und ausgebrannt da. Von Dezember bis März konnten die japanischen Streitkräfte weitere Erfolge verbuchen. Die amerikanischen Generäle erkannten, dass die Kampfmoral durch einen mutigen Schlag wiederhergestellt werden musste. In Japan glaubte niemand, dass das eigene Inselreich Ziel eines Angriffs sein würde. Ein höchst gewagter Plan wurde ausgearbeitet. Dabei sollten große Bomber von einem Flugzeugträger starten. Wegen ihrer Größe würden sie nicht wieder auf dem Flugzeugträger landen können. Die US-Luftwaffe beauftragte Lieutenant Colonel James Doolittle damit, das Projekt zu leiten und die Einheiten zu trainieren. Als die Trainingsphase beendet war, verließ die Hornet ihren Hafen an der Westküste. Bereits 600 Seemeilen vor dem japanischen Festland wurde Admiral Halseys Einsatzkommando gesichtet. Ursprünglich geplant war der Start bei 400 Seemeilen Entfernung. Halsey befahl sofort zu starten. Als erstes rollte Doolittles eigener Bomber über das stampfende Flugdeck. Als erstes Flugzeug hatte es nur 140 Meter Platz zum Starten. Er und die anderen Piloten profitierten von einem Gegenwind von 80 Stundenkilometern, dennoch hatten viele Maschinen Mühe beim Abheben, bevor sie endlich an Höhe gewannen. Unmittelbar nach dem Start kehrte der Flugzeugträger in sicheres Gewässer zurück. Das Ausschlaggebende an diesem Angriff war der Überraschungsmoment. Nur ein Bomber konnte von japanischen Kampffliegern aufgehalten werden. Insgesamt wurden vier Städte angegriffen: Tokio, Kobe, Nagoya und Yokosuka. Die Bomber sollten auf chinesischem Festland landen. Aber da die Bomber weiter geflogen waren als geplant, mussten sie teilweise in Russland landen, wo die Besatzungen inhaftiert wurden. Zwei Besatzungen wurden von japanischen Soldaten in China gefangengenommen. Durch den gewagten Angriff wurde die Kampfmoral der Amerikaner gestärkt. Eine Folge war auch, dass viele Kampfflugzeuge auf dem japanischen Festland blieben, anstatt auf die umkämpften Pazifikinseln geschickt zu werden.

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:34 min
Schlagworte
Alliierte, Luftkrieg, Luftangriff, Japan, Pazifik, Zweiter Weltkrieg, 2. Weltkrieg, 2WK, Pearl Harbor, Pearl Harbour, USA, Kriegseintritt, Vergeltung, Histoclips

Sachgebiete

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