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Billie Jean King

Cover: Billie Jean King

Billie Jean King wurde am 22. November 1943 in Long Beach, Kalifornien, geboren. Während ihrer Karriere gewann sie 12 Grand-Slam-Einzeltitel, 14 Grand-Slam-Doppeltitel und 11 Grand-Slam-Titel im gemischten Doppel. Sie wird als eine der besten Tennisspielerinnen aller Zeiten angesehen. King war auch eine Feministin und Gegnerin des Sexismus im Sport und in der Gesellschaft. Das Tennis-Match gegen einen Mann im Jahr 1973, in dem sie den 55jährigen Wimbledonsieger Bobby Riggs besiegte, ging als "Battle of the Sexes" in die Geschichte ein. Abgesehen von ihren Erfolgen bei den größten Tennisturnieren, erinnern sich der Menschen vor allem an ihren Sieg im Schaukampf gegen Riggs. Der ehemalige Top-Spieler der Herren aus den 40er Jahren verdiente sein Geld mittlerweile mit Schaukämpfen. 1973 übernahm Riggs die Rolle des männlichen Chauvinisten. Er meinte, das Niveau des Damen-Tennis sei vom Niveau des Herren-Tennis so weit entfernt, dass ein 55-Jähriger wie er selbst die aktuellen Top-Spielerinnen besiegen kann. Er forderte Margaret Court heraus und besiegte sie 6:2 und 6:1. King akzeptierte ein lukratives Angebot, ein Match gegen ihn im Houston Astrodome zu bestreiten, den "Kampf der Geschlechter". Wie zu erwarten, sorgte die Partie für große Aufmerksamkeit. Vor 30.000 Stadiongästen und über 50 Millionen Fernsehzuschauern aus 37 Ländern siegte King 6:4, 6:3, 6:3. Das Match förderte die Akzeptanz des Damen-Tennis. King sagte dazu: "Ich dachte, wir würden 50 Jahre in der Zeit zurückversetzt, wenn ich das Match nicht gewinne. Es würde das Damen-Tennis ruinieren und das Selbstvertrauen aller Frauen beeinträchtigen." 1983 zog sich King aus dem aktiven Profisport zurück und wurde 1987 in die "International Tennis Hall of Fame" aufgenommen. 1990 kürte sie das “Life Magazine” zu einer der wichtigsten Amerikaner des 20. Jahrhunderts. 1971 ging King eine Beziehung mit ihrer Sekretärin Marilyn Barnett ein. King wurde zur ersten prominenten amerikanischen Athletin, die eine offen homosexuelle Beziehung führte. 2001 erhielt sie eine Auszeichnung für ihren Kampf gegen Diskriminierung Homosexueller. Sie war auch eine große Verfechterin der Frauen-Rechte, später weitete sie ihre Aktivitäten aus und trat gegen Rassendiskriminierung ein. Billie Jean setzte sich dafür ein, dass Männer und Frauen gleiche Preisgelder erhalten würden und außerdem gleiche Chancen. Hier Billie Jean King im Jahr 1965 beim Match gegen die Australierin Margaret Court. Ausnahmsweise gewann Court die Partie und damit den Wimbledon-Titel dieses Jahres. Sie gewann 67 Profi- und 37 Amateur-Titel, siebenmal den Fed Cup mit den USA. Billie Jean King spielte 51 Grand- Slam- Turniere zwischen 1959 und 1983 und gewann die letzten sieben Grand-Slam-Einzel-Finals, an denen sie teilnahm. Rekorde für die Ewigkeit.

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:37 min
Schlagworte
Tennis, Tennispielerin, Sport, Leistungssport, Ballsport, Tennisball, Feminismus, Emanzipation, Wimbleton, Wimbledon, Steffi Graf, Weltrangliste, Frauenrechte, Prominent, Biografie, Histoclips

Sachgebiete

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