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Apollo 13

Cover: Apollo 13

Am 11. April 1970 startete die Weltraummission Apollo 13. James Lovell, Kommandant, Fred Haise, Pilot für die Mondlandefähre und John Swigert, Pilot der Kommandokapsel, wollten ihren Teil zur Erforschung des Mondes voranzubringen. Alles war startklar, die Apollo 13 startete ins Weltall und erreichte die Erdumlaufbahn, wo sie an die Mondlandefähre Aquarius andockte. Nach dem Andocken traten die beiden zusammengekoppelten Raumschiffe ihre Reise zum Mond an. An den beiden ersten Tagen erlebte die Crew einige kleinere Überraschungen. Aber nach 55 Stunden und 55 Minuten wurde es kritisch. Der Sauerstofftank 2 explodierte, wodurch auch Tank 1 ausfiel. Jack Swigert gab den Funkspruch „Houston, wir haben hier ein Problem": Die Kommandokapsel war tot. Die Versorgung der Apollo 13 mit Strom, Sauerstoff und Wasser war ausgefallen, und sie befanden sich über 300.000 Kilometer von der Erde entfernt. Man entschied sich, so weit möglich die Ressourcen der Mondfähre zu nutzen. So wurde die Mondfähre zu einer Art Rettungsboot. Die erste Sorge war, ob genügend Lebensmittel vorhanden waren. Die Mondfähre war für 45 Stunden ausgestattet, und diese Vorräte mussten auf 90 Stunden gestreckt werden. Auch die Stromversorgung war problematisch. In der Bodenstation entwickelte man ein Verfahren, wodurch die Batterien der Kommandokapsel mit Strom aus der Mondfähre gespeist werden konnten. Ein Warnlicht zeigte an, dass der CO2-Wert auf ein bedenkliches Maß anstieg. Das Bodenzentrum erarbeitete eine Methode, um die Kanister der Kommandokapsel am Leitungssystem der Mondfähre zu befestigen: Plastiktüten, Pappe, Klebeband. Das Bodenzentrum in Houston war mit zahlreichen schwierigen Aufgaben konfrontiert, die alle das eine Ziel hatten: „Wie kriegen wir sie zurück?" Es mussten ganz neue Verfahren gefunden werden, um zu bestimmen, wann und wie das Landetriebwerk gezündet werden musste, um einen schnellen und sicheren Rückflug zu gewährleisten. Zu diesem Zeitpunkt war die Apollo 13 noch immer auf dem Weg zum Mond. Um zurückzukommen, musste sie zunächst den Mond umrunden. Die Bodenstation berechnete eine 35-sekündige Zündung, die fünf Stunden nach der Explosion erfolgte. Beim Flug um den Mond wurde eine weitere Zündung berechnet, um die Rückfahrt zu beschleunigen. Nun flog das Raumschiff zumindest in Richtung Erde. Auf dem Heimweg mussten noch weitere Probleme bewältigt werden; aber der große Augenblick kam, als die Kommandokapsel für den Wiedereintritt vorbereitet wurde. Sie war voller Kondenswasser und es gab erhebliche Probleme mit der Elektrik. Vier Stunden vor der Landung trennte die Crew das Service-Modul ab. In dem Modul hatte die Explosion stattgefunden. Zum ersten Mal konnten die Astronauten den Schaden sehen, der ihr Kommandomodul lahmgelegt hatte und sie beinahe das Leben gekostet hätte. Als nächstes musste das Mondlandemodul Aquarius, das ihnen als Lebensretter gedient hatte, abgetrennt werden. Dann begann der Wiedereintritt und die Crew der Apollo 13 landete sanft auf dem Wasser des Pazifischen Ozeans in der Nähe von Samoa. Es war eine abenteuerliche Odyssee im Weltraum, die ein Großteil der Weltbevölkerung mitverfolgte. Später wurde sie als Hollywood-Blockbuster verfilmt. Der Regisseur Ron Howard erklärte, dass die Ereignisse originalgetreu wiedergegeben wurden; es musste nichts dramatisiert werden.

Anbieter
World Wide Entertainment
Jahr
2010
Dauer
4:50 min
Schlagworte
Raumfahrt, Space Race, Mond, Mondmission, NASA, USA, Weltraum, Kosmos, Weltall, Unfall, Unglück, Rettung, Verfilmung, Lovell, Swigert, Haise, Tom Hanks, Houston, Problem, Katastrophe, Ron Howard, Apollo-Mission, Histoclips

Sachgebiete

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