Martin Luther King
Martin Luther King jr. Der US amerikanische Baptistenprediger und Bürgerrechtler wird am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia geboren. King gehört zu den bedeutendsten Vertretern des Kampfes gegen Rassismus und soziale Unterdrückung im 20. Jahrhundert. Am 28. August 1963 demonstrieren in der Hauptstadt Washington mehr als 250.000 Menschen friedlich - darunter auch viele Weiße . Hier hält King seine bekannteste Rede: I have a dream" Ich habe einen Traum!" Nach dem Marsch auf Washington wird die Bewegung durch den Tod Präsident Kennedys am 22. November 1963 geschwächt. Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson verkündet dennoch das Bürgerechtsgesetz am 19. Juni 1964 In den Vereinigten Staaten ist Martin Luther King jr. zwischen Mitte der 50er Jahre und Mitte der 60er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Dem Civil Rights Movement". Er propagiert den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die Rassentrennung in den Südstaaten der USA. Mit seiner Hilfe wird die Bürgerechtsbewegung zu einer Massenbewegung und erwirkt die Aufhebung der Rassentrennung und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten. In den folgenden Jahren kämpft er für die Umsetzung der Gleichberechtigung. Sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit wird im Jahr 1964 mit dem Friedensnobelpreis belohnt. Am 4. April 1968 wird King auf dem Balkon des Lorraine Hotels in Memphis von einem weißen Rassisten ermordet. Landesweit gibt es Ausschreitungen, unter Anteilnahme von 50.000 Menschen wird er in Atlanta beigesetzt.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 2:37 min
- Schlagworte
- Apartheid, Rassentrennung, Bürgerrechte, Bürgerrechtsbewegung, USA, Afroamerikaner, Unterdrückung, Malcolm X, Rassenunruhen, Attentat, Friedensnobelpreis, Gleichberechtigung, Ermordung, Histoclips
Sachgebiete
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