Ungarischer Volksaufstand
Am 23. Oktober 1956 demonstrieren Studenten in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Sie setzen sich für eine Demokratisierung des Landes ein, das sich im sowjetischen Machtbereich befindet. Als die Anzahl der Demonstranten stark ansteigt und zu einer Massenbewegung anschwillt, lässt die Regierung in den Abendstunden auf sie schießen. Straßenkämpfe sind die Folge. Der ungarische Armee-Oberst Pál Maléter soll mit seiner Panzerdivision den Aufstand niederschlagen stattdessen schließt er sich dem Aufruhr an. Innerhalb weniger Tage wird die Einparteidiktatur unter der Leitung der kommunistischen Partei durch eine Mehrparteienregierung unter der Leitung des Ministerpräsidenten Imre Nagy abgelöst. Ungarn tritt aus dem Warschauer Pakt aus und fordert die Sowjetarmee zum Rückzug aus dem Land auf. Ab dem 4. November 1956 besetzt die verstärkte Rote Armee Ungarn erneut. Hunderte der Aufständischen, unter ihnen auch Imre Nagy und Pál Maléter, werden in der Folge hingerichtet, Tausende eingesperrt. Eine wahre Fluchtwelle bricht daraufhin los: Viele Ungarn flüchten vor der wiedereingesetzten Diktatur in den Westen.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:44 min
- Schlagworte
- Sowjetunion, Ungarn, Warschauer Pakt, Aufstand, Revolution, Ausstieg, UDSSR, Kommunismus, Sozialismus, Diktatur, Revolte, Volksaufstand, Demonstration, Umsturz, Regime, Regimegegner, Militär, Histoclips
Sachgebiete
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