Apartheid
Die Republik Südafrika in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts: Apartheid herrscht. Damit ist die Rassentrennung der europäischstämmigen Buren und der Angehörigen der Bantustämme gemeint. Zahlreiche Gesetze schränken bewusst die Rechte der schwarzen Bevölkerung ein. Ein Zweiklassenrecht ist die Folge. Ein Ziel dieser von der Nationalen Partei bestimmten Politik ist es, die Schwarzen in die so genannten Homelands abzuschieben. Wegen der Apartheidspolitik gerät Südafrika außenpolitisch zunehmend in die Isolation. So muss das Land 1961 aus dem Commonwealth of Nations austreten. Protestmärsche und Streiks werden oftmals mit Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte beendet. Internationales Aufsehen erregt die blutige Niederschlagung des Aufstands in den South Western Townships im Juni 1976. Schüler hatten gegen die verbindliche Einführung der burischen Sprache ,Afrikaans, im Schulunterricht protestiert. Hunderte Demonstranten kommen ums Leben. Deswegen kommt es weltweit zu Sympathiebekundungen. Dennoch erlebt Südafrika einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung, der hauptsächlich aus der gezielten Ausbeutung entrechteter Arbeiter auch durch ausländische Unternehmen resultiert. Der Aufschwung kommt vor allem den Weißen zugute. Die Vereinten Nationen verhängen zahlreiche Resolutionen, doch erst 1994 endet die Apartheid, nachdem die Verbote der Oppositionsbewegung und Einschränkungen der Pressefreiheit aufgehoben werden.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 2:20 min
- Schlagworte
- Apartheid, Afrika, Rassismus, Buren, Mandela, De Klerk, Befreiung, Unterdrückung, Freiheitskampf, Bürgerrechte, Freiheitsbewegung, Südafrika, Rassentrennung, Homelands, Afrikaans, Townships, Histoclips
Sachgebiete
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