Chiang Kai-shek in Formosa
Die Insel Formosa - heute besser als Taiwan bekannt fällt nach dem Zweiten Weltkrieg der Republik China unter Chiang Kai-shek als Provinz zu. Dieser flieht nach seiner Niederlage 1949 gegen Mao Zedong im chinesischen Bürgerkrieg mit seinen Anhängern vom Festland in die taiwanesische Hauptstadt Taipei und besetzt sie. Im Exil errichtet Chiang Kai-shek mit seiner Kuomintang-Partei ein autoritäres Regime und erhebt weiterhin Anspruch auf ganz China, ebenso wie die Volksrepublik im Gegenzug Anspruch auf Taiwan erhebt. Chiang kai-shek errichtet um sich einen Personenkult, der dem Mao Zedongs kaum nachsteht. Als Gegner Maos betreibt er eine Politik der Rückeroberung und wird auch von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützt. Die Unterstützung nimmt jedoch ab, besonders nachdem die Volksrepublik China zur Atommacht aufgestiegen ist. Chiang Kai-shek stirbt 1975. Sein Sohn, Chiang Ching-kuo lässt sich 1978 zum Präsidenten wählen und leitet eine Demokratisierung ein. So lässt er das Kriegsrecht aufheben und führt die Pressefreiheit wieder ein.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:33 min
- Schlagworte
- Diktator, Militärdiktatur, Militärdiktator, China, Taiwan, Republik, Generalissimus, Kaiserdynastie, Bürgerkrieg, Japan, Kriegsherr, Zweiter Weltkrieg, 2. Weltkrieg, 2WK, Pazifik, Mao Zedong, Asien, Histoclips
Sachgebiete
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