Vertrag von Nizza
Nizza am 26. Februar 2001: Der vom Europäischen Rat am 11. Dezember 2000 beschlossene Vertrag wird von den Mitgliedstaaten unterzeichnet. Der Vertrag von Nizza ergänzt den Vertrag über die Europäische Union und die Römischen Verträge. Als wichtigste Veränderung gilt, dass in vielen Bereichen Beschlüsse mit qualifizierter Mehrheit, statt mit Einstimmigkeit zur Regel werden. Um die Europäische Union auf die Osterweiterung vorzubereiten und die Handlungsfähigkeit zu erhalten, wurden die Beschlüsse des Vertrags von Amsterdam aus dem Jahr 1997 ergänzt. In allen Mitgliedsstaaten, außer Irland, wird der Vertrag durch die nationalen Parlamente bestätigt. Die Iren stimmen im Mai 2001 gegen den Vertrag, bei einer zweiten Abstimmung aber dafür. Der Vertrag tritt am 1. Februar 2003 in Kraft. 2009 werden die Bestimmungen durch den Vertrag von Lissabon erneut geändert. Im Rahmen der Konferenz von Nizza werden auch die Charta der Grundrechte der europäischen Union proklamiert.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 1:40 min
- Schlagworte
- E.U., EU, Euro, Wirtschaft, Bündnis, Erweiterung, Osterweiterung, Vertragsänderung, Zusammenarbeit, Locarno, Römische Verträge, Europarat, Europäisches Parlament, Euro-Raum, Währungsunion, Histoclips
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.