Transitabkommen
Nach Unterzeichnung des Transitabkommens 1972 galten neue Bestimmungen. Auf den Transitstrecken über Hof, Helmstedt und Lauenburg wurden Erleichterungen bei der Abfertigung erzielt, wie auch an der Sektorengrenze. Zum Verkehr vom Westsektor in den Ostteil der Stadt erhielten die Westberliner Berechtigungsscheine zum mehrmaligen Empfang eines Visums, acht Mal im Vierteljahr. Einem Hindernislauf glich der Übergang in den Ostsektor. Lange Wartezeiten mussten an den Kontrollstellen, vor allem in Dreilinden, hingenommen werden, zu Ferienbeginn nicht selten vier bis fünf Stunden. Über Erleichterungen im Reiseverkehr konnten sich vor allem Rentner aus der DDR freuen, sie durften im Jahr drei - vier Wochen ihre Verwandten im Westen besuchen.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 1:20 min
- Schlagworte
- DDR, Deutsche Demokratische Republik, Innerdeutsche Grenze, Berliner Mauer, Mauerbau, BRD, Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Teilung, SED, Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, Sozialismus, Walter Ulbricht, Erich Honecker, Histoclips
Sachgebiete
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